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Festung Nordwacht

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Festung Nordwacht

Beitrag von Paarthurnax am Mi Okt 25, 2017 9:11 am

Festung Nordwacht befindet sich an den nordwestlichsten Ausläufern des Jarltums Haafingar, bereits unweit der Grenze zu Hochfels. Zu den vielen abgespeisten Forderungen und Nötigungen des Aldmeri-Bundes an das Kaiserreich, gehörte es mitunter das die Thalmor ein eigenes Geheimgefängnis einrichten durften, wo sie besonders aufsässige Gegner in Himmelsrand einkerkerten. Festung Nordwacht die schon mehr oder weniger wie eine Ruine wirkt, bietet sich als unauffälliges Fleckchen mitten in der verschneiten Einöde natürlich bestens an. Und bietet Platz für ausreichend Gefangene, wofür die thalmorische Botschaft viel zu klein ist.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am Mi Okt 25, 2017 10:11 am

Middas, 11. Abenddämmerung
12:00 Uhr Mittags

Voliiznir war wütend. Wenn man es so bezeichnen wollte. Nach Lesart der Menschen war der Drittgeborene von Akatosh eher schlecht gelaunt. Nachdem er die drei Sterblichen auf seiner Insel zurückgelassen hatte, bereute er es schnell dem Drängen von Paarthurnax Prustiik... seiner Schülerin nachgegeben zu haben. Die drei Joorre hatten ihn gestört. Dementsprechend hatten sie es verdient getötet zu werden. Er war durch die Funrah... die Botschaft so überrascht gewesen, dass er in diesem Moment die drei vergaß. Und als es ihm wieder einfiel, war es ihm auch nicht mehr wichtig genug als daran wieder einen Gedanken zu verschwenden.
Doch nun ärgerte er sich über sich selbst. "HI LOS MEYZ WAH SEH..." (Du wirst zu weich.) sagte eine Stimme in ihm, als er über das Geistermeer schwebte. Wütend stieß er einen Schrei aus, der über den ganzen Ozean zu hallen schien. Ohne die auf einer Eisinsel verschreckten Horker zu würdigen, flog er wie Sturm über sie hinweg. Zu weich. Er war Voliiznir. Drittgeborener des Akatosh. Er würde der Welt schon zeigen wie "weich" er war. Mit der Zeit beruhigte er sich, als ihm klar wurde das seit langem nicht mehr so weit geflogen war. Doch es tat gut. Lange schon war die Küste von Keizaal aufgetaucht. Doch Voliiznir wollte nicht ins Landesinnere. Noch nicht. Er fühlte sich zum ersten Mal seit langen an nichts mehr gebunden. Für den Moment nicht an die Nahkriin... die Rache an Alduin, nicht an Paarthurnax oder die Verbannung. Sondern nur an sich. Und an den Himmel. Die Siedlungen der Menschen liess er zunächst unberücksichtigt. Nur bei der ersten überlegte er ob er genauer nachschauen sollte. Sie lag nicht weit von jenem Ort der alten Nord dem er einst ein Blutbad beschert hatte. Er erblickte eine riesige Govoldeim .. eine Festung, aus der ein blauer Energiestrahl gen Himmel schoss.
"LAH!?" (Magie!?) entfuhr es Voliiznir. Ein beunruhigender Gedanke schoss ihm durch den Kopf. Nein das konnte nicht sein. Er hatte die Stadt damals mit Eis und Schnee überzogen. Hatte ihre Eingänge verschüttet. Nie und nimmer konnten die Joorre sie wieder finden. Oder doch? Voliiznir würgte unter kalter Wut seine Unruhe ab, und flog weiter. Er würde bald hierher zurückkommen und nachschauen. Der Ärger drei Joorre nicht verspeist zu haben, die Unruhe ob seines unter dem Eis verborgenen Geheimnisses wegen und die Tatsache wieder nach langer Zeit frei herumzufliegen, beschäftigten ihn die ganze Weile. Nur mit Mühe konnte er sich abhalten ein darauffolgendes Küstendorf anzugreifen. Das in dieser halbmondförmigen Bucht auch noch nicht gestanden hatte. Die Bewohner schrieb erschrocken auf, als sie seinen Schatten am Himmel entdeckten. Aber Voliiznir beachtete sie nicht. Mit der Zeit wich die Unruhe wieder. Doch ein Restgefühl blieb. Er hätte schon damals als Alduin in die Aluntiid ... die Zukunft verbannt worden war sein Exil verlassen können. Doch Voliiznir hatte es nie getan. Vielleicht weil er sich an Paarthurnax Wort gebunden fühlte, vielleicht aus Scham seinem Bruder der ihn verschont hatte wieder begegnen zu müssen. Er fegte auch diese Gedanken rasch beiseite, als er auf dem großen Felsen im Westen von Keizaal plötzlich eine riesige Stadt erblickte. "KROSIS." sagte er sich und sein Zorn wuchs.
Auf diesem Felsen hatten die Menschen die Dov einst angebetet, ihnen Opfer dargebracht. Und nun bauten sie dort so selbstverständlich ihre jämmerlichen Behausungen als hätten sie dies schon immer getan. Voliiznir musste sich plötzlich sehr zusammenreißen. Er wollte töten, er wollte fressen und zerstören. Er meinte zu wissen das Paarthurnax es nicht gewollt hätte wenn er wie Alduins Schergen eine komplette Stadt in Schutt und Asche legen würde. Immerhin soviel hatte er von der Frau verstanden. Paarthurnax wollte mit den Joorre im Kampf gegen Alduin zusammenkämpfen. "MEY." (Narr) sagte Voliiznir verächtlich. Wie verzweifelt musste sein Bruder sein, wenn er schon zu solchen Mitteln griff. Paarthurnax würde einiges brauchen um ihn von der Notwendigkeit eines solchen Bündnisses zu überzeugen.
Nachdem er auch diese Stadt verschont hatte, war Voliiznir so verärgert das er schneller flog. Die nächste Siedlung der Menschen würde im Eis versinken. Jetzt oder nie. Er brauchte es. Die Macht über Leben und Tod der Sterblichen. Er flog über Wälder die immer weißer und kälter wurden. So wie er selbst. Als er plötzlich eine kleinere Govoldeim... eine weitere Festung vor sich auf einer kleinen Landzunge am Meer liegen sah, hielt er inne. Vor ihren Toren sah er kleinere Gestalten in goldenen Rüstungen und langen schwarzen Roben mit Kapuzen. "YUVONFAHLIIL?" (Altmer?) wunderte er sich. Was machten die in Keizaal? "ZUÚ DREH NI ULAAK!" (Mir ist es gleich.) sagte er sich. Er war heute viel zu nachsichtig mit den Joorre gewesen. Diese Fahliil... diese Elfen hatten nun das Pech sein Ziel geworden zu sein.
Er stieß einen markerschütterten Schrei aus, der im ganzen Tal, an den Küsten und dann Klippen widerhallte. Dann sprach er seine ersten Worte um den Sturm herbeizurufen. "STRUN IIZ QOTH" (Sturm Eis Grab). Während die Luft kälter und Schneiden und Ströme um sie herum schärfer wurden, stürzte der Drittgeborene von Akatosh von den Klippen auf die Feste herab. Was gab es besseres als seine Rückkehr nach Keizaal mit Kampf und Tod zu feiern. Höchste Zeit das die Eisjagd wieder ein Opfer forderte!
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am Sa Nov 04, 2017 9:36 pm

First Post

Middas, 11. Abenddämmerung
12:03 Uhr Mittags

Angekettet erinnerte er sich zurück. Nicht etwa an ein schönes Ereignis, um sich die Zeit in der Gefangenschaft zu verbessern. Nein, es waren die Ereignisse, welche ihn hier her gebracht hatten. An diesen trostlosen und einschüchternden Ort. Eine heruntergekommene Festung, am Rande von Himmelsrand, besetzt von der wohl arrogantesten und rassistischsten Rasse, die man sich in Tamriel nur vorstellen konnte. Den Altmern, oder genauer den Thalmorn. Sie waren es, welche ihn hier hergebracht hatten und dafür gesorgt hatten, dass dies nicht nur ein kurzzeitiger Urlaub sei. Mit einer List schafften sie es, ihn Opfer eines Verbrechens zu werden, welches er nie getan hatte. Dem Mord am König von Dolchsturz. Die Altmer hatten das Königshaus manipuliert und verwirrt, so dass es für sie ein leichtes war, dieses zu übernehmen.
Nun hing der Bretone an Ketten, welche zugleich seine magischen Kräfte unterdrückten. Für Benethor war es eine Qual, da die Ketten sofort zu glühen begonnen, sobald nur ein Funken Magicka in seinem Körper pulsierte. Für seine Rasse waren diese Ketten besonders schlimm, da ihre Natur des Magickas unbeherrschter war, dafür effektiver, wie dass der Altmer. Nur würden sie dies niemals zugeben. Natürlich war diese These nie bewiesen, doch sprach sich Benethor dafür aus.
Neben ihm hing ebenso ein Gefangener, wenn gleich er nicht das selbe Los teilte, was die speziellen Ketten anging. Er hieß Thorald Graumähne, zumindest hatte Benethor dies mal bei einer Befragung mitbekommen. Er war ein Nord, stämmig für seine Art und besonders robust. Der Folterer brauchte allein drei Stunden, um dem hartnäckigen seinen Wohnort zu bestätigen. Man könne weiter spinnen, wie sich die restlichen drei Umläufe angefühlt haben müssen. Immerhin erfuhr der ehemalige Ritter, dass der Name Graumähne unter den Sturmmänteln und besonders in Weißlauf Gewicht hatte. Somit würde Benethor der Osten von Himmelsrand offen stehen, wenn er diesen Thorald aus der Festung herausbringen könnte, spinnte er sich so zusammen. Jedoch war der Osten zuweit entfernt, um sicher von Himmelsrand aus zu operieren, um seinen Namen in Dolchsturz wieder reinzuwaschen. Es würde Monate, wenn nicht gleich Jahre, um den Westen sicher zu passieren und gesamt Hochfels entlang zu reiten. Ein Unterfangen, welches ihm zulange dauern würde. Er musste im Westen handeln und da konnte ihm Thorald nur bedingt helfen, womöglich über einige Kontakte der Sturmmäntel. Doch dies waren alles nur Vermutungen, die er anstellte, ehe Thorald erwachte. Seine letzte Folter hatte sechszehn Stunden gedauert und ihm einiges abverlangt. Selbst der stärkste Ork hätte nach dieser Prozedur aufgegeben. Doch Thorald ergab sich ihnen nicht mehr und lies sich solange foltern, bis er ohnmächtig wird.
"Grüßt euch, Benethor Brumbart", brachte er geschwächt heraus, ehe er sich aufrichtete und streckte. Es knackte furchtbar und erschüttete bis ins Mark. Diese Geräusche ließen einem spüren, wie schmerzvoll und betäubend so ein Aufstehen mit angeketteten Handgelenken sein konnte.
"Mögen eure Knochen niemals den Halt verlieren", gab Benethor scherzhaft zu ihm herüber und grinste ihn dabei an.
"Lacht Ihr nur! Euch quälen sie lediglich mit diesen Handschellen. Von Euch wollen sie keine Informationen. Was könnt ihr schon wissen?"
Der Nord war überraschend redselig. Sonst redeten die Beiden nicht viel miteinander und wenn, dann lästern sie nur über das räudige Essen, wenn man dieses noch so nennen konnte, vorgesetzt bekamen. Als wäre dies nicht beschämend genug, waren die Häftlinge in den Zellen gezwungen Benethor und Thorald zu füttern. Es war für beide Seiten peinlich und brannte sich ein wie heißes Hufeisen.
"Ich weiß es nicht. Doch das interessiert sie nicht. Sie haben mich dort, wo sie mich haben wollten."
Dies brachte der Bretone nur sehr gekränkt heraus. Der erfolgreiche Hinterhalt der Thalmor lag ihm immer noch schwer im Magen. Er schluckte einmal und redete weiter.
"Wie dem auch sei. Da ich Euch heute in so eine gemütlichen Laune erwischt habe, wie wäre es da mit ein paar Geschichten aus der Vergangenheit?"
"Ihr beliebt zu scherzen, mein Freund", sprach er äußerst parodistisch aus, wenn auch zu ruppig für seinen Geschmack. In Hochfels wäre es gleichmäßig und sanfter herübergekommen, wie eine ruhige Welle in der Illiac-Bucht. Ob nun Thorald ein Paradebeispiel für nordischen Humor war, mag der Rothaarige anzweifeln, doch war er sicherlich verbreitet.
Doch brachte er mit diesem Spruch zur Deutung, dass er durchaus redewillig war.
"Nun denn. Sagt mir, Thorald: Wann war euer erstes Mal? Und lasst bitte keine Einzelhei-...", brachte der Gefangene noch heraus, ehe seine Worte vom Krach auf der Festung übertönt wurden. Ehe er den Geräuschen auf den Grund gehen konnte, spürte er plötzlich, wie die Ketten immer kälter wurden. Sie sogen die Kälte auf, was für Benethor nur eins bedeuten konnte! Dieses Eis war magischer Natur. Die Ketten würden sich mit der Eismagie aufladen und diese porös genug machen, um...so schnell konnte Benethor gar nicht denken, da hatte er sie auch schon gesprengt. Es musste sich um besonders starke Magie handeln. Thorald sah ihn nur ungläubig an.
"Ihr Nord solltet der Magie nicht so feindlich gesinnt sein. Sie könnte euch eines Tages den Allerwertesten retten, so wie heute", sprach Benethor, während er sich den Staub abklopfte, den er beim Sturz aufgenommen hatte und besah sich wieder dem Nord. Dieser sah ihn nur mit einer Mischung aus Sturheit und Unglauben an. Benethor beließ es einfach dabei und machte sich auf, den Schlüssel für Thoralds Handschellen zu finden. So unvorteilhaft der Osten auch sei, Weißlauf war seine beste Anlaufstelle, um seinen Großvater zu finden. Er dürfte wissen, wie Benethor voranschreiten sollte, um die Fehler der Vergangenheit auszubügeln.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am So Nov 05, 2017 4:23 pm

Turdas, 12. Abenddämmerung
12:05 Uhr Mittags

Die Krah... die Kälte wurde schneidender, als die Schneiden aus Wind und Eis stärker wurden. Der zuvor klare und blaue Himmel war nicht mehr. Das gesamte Tal war von den unheilvollen weißen Strömen umgeben, die es wie in einem Gefängnis einschlossen. Im Sturzflug rauschte der Drittgeborene auf die Govoldeim nieder. Voliiznir hatte die Behausungen der Joorre schon immer verachtet, aber dieses Gemäuer war selbst für die Sterblichen zu armselig als das es verdient hätte unter ihresgleichen weiter stehen zu bleiben. Wer es wagte sich gegenüber einem Dovah derartig respektlos zu verteidigen, hatte es nicht anders verdient als auf die grausamste Art und Weise zu sterben die sich nur erdenken liess. Voliiznirs eisblaue Augen zogen sich zu Schlitzen zusammen, als er die beiden in goldenen Rüstungen vor dem Tor stehenden Yuvonfahliil (Altmer) anvisierte. Sie schrien auf als sie ihn erblickten. Zückten ihre Wiiv-Balaan Brax.... ihre lächerlichen Bögen. Als ob sie ihm etwas anhaben könnten. "FO KRAH DIIN" (Frost Kälte Frieren) schrie Voliiznir, als er über sie hinwegflog und die beiden augenblicklich ihre körperliche Hüllen aus Fleisch gegen eine aus Eis tauschten. Endlich.... Er genoss es. Genoss ihre Schreie als er aus dem Sturzflug heraus eine Kurve machte, und hämisch brüllend in die Lüfte flog. Seine ersten Opfer seit langem. Dieser Tag hatte blutig angefangen. Und Voliiznir würde Sorge tragen das er noch blutiger endete. Sturzflüge waren seine Spezialität. Nicht alle Drachen waren im Flug so versiert, sodass sie mit Thuum und Körper gleichzeitig angreifen konnten. Schwächere Dovah mussten innehalten um ihr Thuum zu sprechen. Aber nicht er. Während er sich in der Luft schwebend am Anblick der toten gefrorenen Elfen labte, hörte er Stimmen die aus dem Hof und spätestens dann aus dem Turm rechts schräg vor ihm kamen. "Hier drüben" schrie eine Stimme. Oder eine andere Stimme sagte. "Ihr hättet nie herkommen sollen. Sehet die Thalmor!" Und plötzlich schoss ein dunkelvioletter Blitzstrahl von der Spitze des Turms auf Voliiznirs Brust. Doch der Drache spürte nur ein leichtes Kitzeln, dass jedoch unangenehme Prellungen zur Folge hatte. "QOMORAH?" schrie der Drittgeborene des Akatosh auf. "IHR ERBÄRMLICHEN JOORRE WAGT ES QOMORA.... FUNKEN GEGEN MICH EINZUSETZEN?!" Augenblicklich flog er brüllend an den Turm heran, und packte mit einer seiner Klauen einen der zaubernden Altmer in schwarzer Robe. Während sich die eisweißen Krallen in den Brustkorb des Elfen fraßen, schleuderte dieser mit schmerzverzerrten Gesicht weitere Blitze auf den Schwanz des Drachen. "Sterbt endlich!" schrie er. Doch es war zu spät. Voliiznir liess ihn tief aus der Luft in den verschneiten Hof fallen. ZU´U DREH NI DIR.ZU´U VOS DIR!" (Ich sterbe nicht. Ich lasse sterben!" Und mit diesen Worten wandte sich sein Blick genüsslich wieder dem Turm zu, auf welchem Schützen und Magier versuchten ihn mit ihrem armseligen Pfeilen und Blitzen beizukommen. Er machte eine erneute Biegung und stürmte auf den Turm zu. "IIZ SLEN NUS" (Eis Fleisch Statue) brüllte er die Eisform in die Welt hinaus. Auch das war etwas worauf er stolz war. Kein Joorre, kein Dovah hatte die Eisform so perfektioniert wie er, sodass sie sich sogar durch Stein und Metall fressen konnte. Durch sein Eis wurde letzteres so porös, dass es irgendwann selbst zu Eis zerfiel. Mehrmals hintereinander schrie er den Turm an. Zunächst schien der Stein nur leicht frostbehaftet zu sein, doch er nahm mehr und mehr immer eine bläuliche Färbung an. Hämisch lachte der Drache in sich hinein. Sie würden alle sterben. Versteckten sie sich unten würde der Kältetod sie holen. Kamen sie heraus, wartete er hier auf sie. Und wer floh würde dasselbe Schicksal durch seinen Eissturm erleiden, der die aufkommende Kälte noch lebensfeindlicher machte und auch seine Opfer durch umherfliegende Eiszapfen forderte. Er ignorierte die Pfeile und Blitzzauber die die Yuvonfahliil vom Hof aus auf ihn zuschleuderten. Sie verursachten alle kleine Wunden und Prellungen, die ihn allerdings derartig kalt liessen. Zumal sie ohnehin nur selten trafen, insofern als das er durch die ständige Bewegung schlecht zu treffen war. Doch dieses Spiel machte ihm Spaß. Er hatte zu lange keine Jagd auf Joorre gemacht. Und nun bot man sie ihm direkt auf dem Präsentierteller an.
Während er die Eisform ein letztes Mal auf den Turm ausgestoßen hatte die fast alle Elfen ebenfalls zu Eisstatuen machte, stand nur noch ein Yuvonfahliil in schwarzer Robe vor ihm auf der Spitze, auf deren gegenüberliegenden Seite sich der weiße Drache nun niederliess. Krachend bohrten sich Klauen und Flügelfänge in den verwandelten eisartigen Stein. Der Elf in der schwarzen Robe, scheinbar ihr Anführer, konzentrierte in seinen Händen mehrere Unmengen an Blitzmagie und war bereit sie auf den Drachen zu schleudern. Was für eine Verschwendung an Energie. Der Drache lachte verächtlich. "Bleibt von mir fern Bestie!" schrie er den Drittgeborenen an. "ABER ICH BIN DOCH FERN.... MEY DO AAN FAHLIIL... DU NARR VON EINEM ELF." säuselte Voliiznir genüsslich. Tatsächlich hätte er ihm von dieser Entfernung nicht den Kopf abbeißen können. Dafür hielt der Nikriin.... der Feigling zu viel Abstand. "DU SOLLTEST BESSER VON DER QOMORAH  LAH .... DER BLITZMAGIE ABLASSEN. BEVOR DU DICH NOCH VERBRENNST." Während er sprach, merkte er genüsslich wie sich in den Wänden des Turms immer mehr Risse bildeten, die nur noch durch seine Präsenz zusammengehalten wurden. Die Risse wurden größer während der Drache weitersprach. "WAS WIRST DU NUN TUN....LAHIIK... KEINE HILFE WIRD KOMMEN. DU BIST VODEIN.... VERLOREN..." "Fahrt nach Oblivion." schrie der schwarzbekleidete Altmer auf, und schleuderte den Blitz auf Voliiznir. Dieser reagierte sofort. Noch ehe der Blitz ihn traf, bückte sich der Drache zu Boden, sodass die Funken über ihn hinweg in Nichts flogen. Hämisch blitzten seine Augen als er die Schwingen über dem zu berstenden Turm ausbreitete. "DU HAST NICHTS MEHR.... AUßER DEINEM TOD!" Und mit diesem Worten riss der Drittgeborene ein letztes Mal an den Grundfesten des Turmes, die endlich in sich zusammenbrachen. Und mit ihnen der Magier. Riesige Eisbrocken fielen in den Hof und trafen einiger der dort versammelten Elfen die versucht hatten den Drachen mit ihren erbärmlichen Pfeilen und Blitzen zu treffen. Brocken halb aus Stein und Eis begruben sie unter sich. Und würden für immer ihr Grab sein.
Voliiznir flog seinen Triumph geniessend vor den überlebenden Elfen im Hof in die Höhe, wo er mit breiten Schwingen verweilte.
Weit weg genug um sich mit lästigen Pfeilen und Blitzen auseinandersetzen zu müssen.
"WIE SAGTET IHR NENNT IHR EUCH? THALMOR? FOS AAN WIIV FAAN... WAS FÜR EIN ERBÄRMLICHER NAME. NUZ NII TRUN NI... ES IST ABER GLEICH. ALLES WAS ZÄHLT IST NÄMLICH MEIN NAME." zischte er während sich seine Schwingen für den nächsten Ansturm anspannte.
"IN EURER ZUL.... EURER SPRACHE LAUTET ER
GRAUEN EIS JAGD. UND DAS IST AUCH WAS EUCH BEVORSTEHT.
RODRAAN WAH DIR JOORRE!"
(Macht euch zum Sterben bereit Sterbliche." Und mit diesen Worten brandete ein neuer Sturm über die Altmer hinweg. Ein schlimmerer als der zuvor. Und ein eisigerer.[/color]
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am So Nov 05, 2017 6:59 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:08 Uhr Mittags

Während Benethor, vor dem angeketteten Thorald stehend, nach dem Schlüssel Ausschau hielt, überkam ihm plötzlich eine eisige Kälte. Er konnte deutlich spüren, wie die Temperatur um sie herum sank.
"Spürst du das?"
"Wovon, zum Reich des Vergessens, sprecht ihr, Halbelf?"
Benethor fand diese Beleidigung nicht so schlimm. Nur andere Bretonen wurden nicht gerne an ihre elfische Abstammung erinnert.
"Die Kälte! Sie steigt rapide an. Für einen Nord wie Euch,
dürfte das sich gerade wie ein aufkommender Schneesturm anfühlen, doch in wenigen Minuten dürften selbst euch die Knie schlottern. Wir sollten so schnell wie möglich hier raus kommen."

Benethor wurde schon kalt. Seine knappe Kleidung, welche lediglich aus Stofffetzen bestand, die mit groben Schnüren zusammengehalten wurde.
"Wir dürfen keine Zeit verlieren!"
Mit diesen Worten hastete der Bretone zum Schlüsselbrett am Ende des Ganges, des Kerkers. Er nahm das gesamte Brett von der Wand und probierte sämtliche Schlüssel aus, ehe ein rostiger Schlüssel in Thoralds Fesseln passte und diesen befreite.
"Es wird den Spitzohren Leid tun, dass sie mich gefoltert und hier festgehalten haben", rief der Nord siegesgewiss aus und streckte die Brust gen Himmel, um sich zu lockern.
Die beiden Männer liefen den Gang entlang, bis aus einem der Kerker eine Hand hervor schoss und seine Hand festhielt.
"Bitte, wenn ihr gegen die Thalmor seid, müsst ihr uns befreien. Wir können euch gegen sie helfen", bettelte eine junge Frau, von der er eine magische Präsenz spürte. Es war ein Elf. Genauer gesagt, war es ein Waldelf. Wie er zur Magie stand, war dem Bretonen noch ein Rätsel, doch hatte der Bosmer recht. Ein dumpfer Schlag von der Oberfläche, der sie alle von den Füßen riss, beschleunigte seine Entscheidung.
"Nichts, wie weg hier", sprach der ehemalige Ritter und ließ gemeinsam mit Thorald alle Gefangenen frei. Einer der Inhaftierten wusste von einem Geheimgang durch die Kanalisation, welcher sie weiter nördlich an die Oberfläche lassen würde. Thorald half noch eine geschwächte Nord die Tunnel hinunter, als er zu dem Bretonen starrte, der Wache gehalten hatte.
"Worauf wartest du? Willst du in dieser Höhle erfrieren!?" Der Nord musste nun brüllen, da selbst die wenigen Schritt Entfernung nicht ausreichten, um den Sturm aus Schnee und Eis um sie herum zu übertönen.
"Dort oben ist etwas. Etwas, mit unvergleichbarer Magie!"
"Lass den Unsinn. Magie hat noch nie jemanden etwas Gutes gebracht. Sieh die Fluchtmöglichkeit als Wunder der Neun und komm!"
"Das ist kein Werk der Göttlichen. Oder vielleicht doch?
Das lässt sich nur herausfinden, wenn ich dort hochgegangen bin",
rief Benethor, der in einer großen Truhe etwas passableres zum Anziehen gefunden hatte. Es war eine Stahlrüstung, wenn auch die Handschuhe fehlten. Dazu stand ihm ein Streitkolben, ebenso aus Stahl, zur Verfügung. In seiner linken Faust sammelte er Magicka, um diese in Form von Feuerzaubern los zu lassen.

So verschwand Thorald mit einem Nicken in den Tunneln und ließ seinen Befreier zurück, so wie er es gewollt hatte. Egal, was dies für eine Bestie, Ungetüm oder unglaublicher Magier war, er machte sicherlich auch nicht vor ein paar Flüchtlingen halt. So musste er das übermächtige Wesen aufhalten. Er rechnete schon nicht mehr damit hier lebend heraus zu kommen. Die magische Energie, welche vom Eis um ihn herum ausging, war uralt. Älter, als alles was er jemals gespürt hatte.
"Nun denn, lasst uns mal sehen, wie den Thalmorn der Hintern versohlt wird", sprach er motivierend zu sich selbst und lief die Treppe nach oben. An der obersten Stufe angekommen, wollte er schon zum Türgriff langen, als er davon abließ und sich rasch an die Wand drückte. Die Tür knallte auf und zwei Eisbrocken flogen hindurch. Sie landeten hart auf der Treppe und verkeilten sich. So blieben sie mitten auf der Treppe liegen und zeigten die angsterfüllten Gesichter von Altmer in ihren Rüstungen. Egal, was es für ein Wesen war, es konnte sogar mit Leichtigkeit andere Lebewesen einfrieren. Nichts, was Benethor sich für sein Schicksal wünschte.
Als es ruhig blieb, ging er durch die Tür und erblickte das Vorzimmer zur Hölle, die die Altmer Kerker nannten. Es war niemand hier. Zumindest nichts Lebendes. Alles was hier rumstand, waren an einigen Waffenständer mit veralteten Schwertern und Äxten und die gefrorenen Altmer, welche wie Statuen herumstanden.
"Was glaubst du, was du hier tust?"
Aus einer Tür trat ein Thalmor hervor, welcher scheinbar nicht von diesem Etwas erwischt worden war. Er trug eine schwarze Robe, welche nur von Statthaltern der Thalmor getragen wurde. Diese waren besonders in der Magie bewandert und somit ein starker Magier.
"Ich versuche herauszufinden, was Thalmor dazu veranlasst, die Kerkerwachen abzuziehen und die Soldaten auf den Innenhof zu schicken."
"Du scheinst viel vom verstorbenen König gelernt zu haben.
Wie hieß er noch gleich? Hamelyn? Ja, so war sein Name und so steht er auch auf seinem Grabstein",
grinste der Thalmor, der ebenso ein Teil des Komplotts gegen ihn gewesen war.
"Es wird das letzte Mal sein, dass du seinen Namen in den Mund genommen hast", sprach Benethor wütend, während der Sturm um ihn wütete. Gerade, als er einen Schritt auf ihn zu bewegen wollte, stürzte die Decke vor ihm ein und verhinderte die Bekämpfung des Altmers. Offenbar war der Turm der maroden Burg eingestürzt. Nachdem sich der Staub gelichtet hatte, erkannte Benethor einen freien Weg in den Innenhof. Er sprang dem Licht entgegen und landete direkt vor einem Thalmor, welcher ihn bis zur Festung eskortiert hatte.
"Verdammter Bretone! Du wirst in deine Zelle zurückkehren", sprach der Altmer, während er mit einer beschworenen Klinge nach dem Bretonen schwang. Dieser wich dem Angriff aus und drückte seine linke Hand auf die Brust des Altmers. Benethor schoss einen Feuerblitzzauber ab und schleuderte durch die entstandene Implosion den Altmer davon. Der Kampfmagier hatte schon früher als Kind herausgefunden, dass man Zerstörungszauber verstärken konnte, wenn man es schaffte, den Druck des Magicka zu steigern.
In dem Sturm tauchte plötzlich hinter dem Bretonen ebenso ein Altmer auf, welcher versuchte mit einer Elfenklinge ihm in den Rücken zu stechen. Mit dem Streitkolben schaffte er es den Angriff abzuwehren. Mit einem Faustschlag mit der linken Faust schlug er dem Altmer auf die hohe Stirn und schickte ihn auf den Boden. Der Kampfmagier eilte schnell heran und gab dem Altmer einen Schlag gegen die Schläfe, was zur längerfristigen Bewusstlosigkeit führen würde.
Erst jetzt hatte Benethor Zeit dem Ursprung dieser geheimnisvollen Eismagie auf den Grund zu gehen. Mächtige Winde umwehten ihn, doch dieser schneidende war nicht magischen Ursprungs. Durch die Schneewehen starrend konnte er große Schatten sehen. Fledermausartige Schwingen, welche sich übergroß durch den Sturm bewegten. Ein riesiger Körper, welcher an ein wahres Monster erinnerte. Dies musste das Wesen sein, welche diese Magie freigab.
Als das Wesen in das Auge des Sturm flog, erkannte der Bretone endlich mehr als nur Umrisse. Und bei diesem Anblick fragte er sich, warum er nicht schon früher nach Himmelsrand gekommen war!
"Drachen!?"
Sprachlos sah er dem Wesen hinterher, nicht in der Lage sich zu bewegen. Er war zeitgleich so verängstigt und so neugierig, dass er nicht mehr wusste, was er tun sollte. Der Drache könnte nun im Sturzflug seinen Kopf abbeißen. Er würde es nicht merken oder gar missen.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am So Nov 05, 2017 8:56 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:10 Uhr Mittags

"FO KRAH DIIN" Mehrmals hob er im Sturzflug an, um wie ein Adler unter Hasen zu wüten und einen nach den anderen zu töten. Doch diese Yuvonfahliil hielten sich hartnäckig. Zwar waren viele bereits dem Eis und der Kälte anheimgefallen, doch hielten sich die verbliebenen Lahiik... Magier in ihren hässlichen schwarzen Roben hartnäckig wenn auch geschwächt. Langsam wurde das Spiel aus der Luft für Voliiznir zu langweilig. Geschmeidigt segelte er mit einem hässlichen Krachen zu Boden, während er genüsslich die Elfen auf sich zugeschritten kommen sah. "ZU'U DREH NI MED FAAL FAHIN DO HIN RIIVED...ICH MAG DIE FARBE EURER GEWÄNDER NICHT..." zischte der Drache, als er einen von ihnen fixierte. "SIE ERINNERN MICH ZU SEHR AN MEINEN ZEYMAH.... MEINEN BRUDER.." "Haltet den Mund." schrie einer der schwarzen Lahiik auf. "Wie habt ihr uns überhaupt gefunden." sagte der Elf nervös und kam mit pulsierenden Funken in seinen Händen näher.
"PRUZAH....GEH BO AMATIV HINZAAL JOOR." (Sehr gut... Ja komm nur näher dummer Sterblicher) dachte der Drittgeborene, während er mit der Zunge über seine Zähne fuhr und antwortete. "DAS WAR NICHT SCHWER JOOR. DOVAH KORAAV PAH..... EIN DRACHE SIEHT ALLES...ABER NEIN... MIT DEN BRON... DEN NORD ARBEITE ICH NICHT ZUSAMMEN, WENN IHR DAS DENKT. ABER DAS MÜSSTET IHR EIGENTLICH WISSEN. MEYYE." Er vergas immer das niemals so viel Wissen in das Spatzenhirn dieser Joor ging, wie in das eines Dovah. Andererseits hatten sich Bron und Fahliil durch sein Zutun schon damals nicht ausstehen können. Warum sollte es heute anders sein? Der Altmer blickte seine Artgenossen an. Offenbar hatten sie dasselbe gedacht. Doch Voliiznir nutzte diese dumme kurze Unaufmerksamkeit aus. Sofort sauste er auf allen vieren mit Flügel und Hinterpranken vor. Und alles ging ganz schnell. Mit einem Biss hatte er den Kopf des Elfen zwischen seinen Zähnen, den er vom restlichen Körper enthauptete, welcher stark blutspritzend wie eine Puppe in eine Ecke des Hofes flog. Voliiznirs Zähne knackten genüsslich als sie den Kopf verspeisten. "MMMMMHHHHHHH IHR SCHMECKT ANDERS ALS DIE SIFAHLIIL.... DIE SCHNEEELFEN." grollte er zufrieden. "Auf ihn!" schrie ein Altmer und der Kampf begann von neuem. Von allen Seiten griffen ihn Altmer an. Ihre Blitze schossen auf seinen Kopf. Seinen gesamten Körper. Jeweils zwei in goldenen Rüstung kamen links und rechts um ihn an den Flügeln anzugreifen. Doch der Drache spannte diese schnell und liess sie zur jeweiligen Seite ausfahren. Wie Baumstämme trafen sie die Elfen und setzten sie augenblicklich außer Gefecht. Die Schwarzen Magier von vorne setzten die Blitzangriffe fort, hielten aber nach dem Tode ihres Kumpanen einen Sicherheitsabstand ein. Der weiße Drache lachte verächtlich. Als ob sie das vor ihm schützen würde. Die Schneiden des Eissturms wurden auf seinen Willen hin schlimmer, als er seine Gestalt in den Wehen verbarg. "IHR KÖNNT MICH NICHT SCHLAGEN. ICH BIN ÜBERALL WO EIS IST. UND DA WO EIS IST, WARTET DER TOD." Und dann begannen die Elfen nervös in eisigen Schwaden herumzustaksen. Als ob sie wie blinde in der Dunkelheit liefen. Mit ihren Roben und goldenen Streitkolben. Einer blickte sich die ganze Zeit nervös um, als er ein paar Schritte vor und wieder zurück machte. Voliiznir hatte in der Zwischenzeit so leise wie es ihm möglich war den Ort gewechselt. War an Mauer des Innenhofes entlang Richtung dessen Ende gekrochen. Und sofort hatte er den ersten in seinen Fängen. Er biss ihm den halben Körper ab, während er den Rest mit der Eisform zu einer Statue erstarren lies. "ZU'U LOS RINIK VOSOTIVAAL. ICH BIN WIRKLICH ENTTÄUSCHT. IHR SEID KEINE JUR.... KEINE HERAUSFORDERUNG FÜR MICH. OBWOHL IHR MEHR SEID UND ICH NUR EINER. KROSIS. ICH DENKE ES IST AN DER ZEIT DAS KRÄFTEGLEICHGEWICHT ETWAS ANZUPASSEN." höhnte er die Mitstreiter des Toten aus dem eisigen Dunst heraus an. Und dann hörten sie nur noch diese schrecklichen Worte in seiner unheilvollen Stimme. "IIZ ZOL LAAS" (Eis Untoter Leben) Und dann sahen sie von ihm nichts mehr. Von ihm nicht. Doch etwas anderes. Wie von Geisterhand erhoben sich die gefallenen Statthalter und Justiziare der Thalmor wieder erneut. Ihre Haut war seltsam bleich und von einer dünnen Eisschicht überzogen. Und aus den Augen strahlte dasselbe unnatürliche eisige blau das aus der Iris des Drachen die Welt erblickte.
Den lebenden Thalmor stand die Todesangst ins Gesicht geschrieben. "KRII NIIN." (Tötet sie) befahl Voliiznirs unheimliche Stimme aus den eisigen Schwaden heraus.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am So Nov 05, 2017 9:42 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:12 Uhr Mittags

Um ihn herum passierte so viel. Er hatte sich auf den zerstörten Turm hochgekämpft und stand nun auf der ehemaligen Spitze davon. Was er dort erblickte, konnte er seinen Augen nicht trauen. Es war ein wahrhaftiger Drachenkampf. Diese echsige, weiße Kreatur stürzte auf die Elfen nieder, riss mit dem bloßen Maul die Köpfe seiner Feinde ab und tat vieles mehr mit seinem Körper. Die Luft um ihn herum wurde eisiger. Er konnte nicht länger tatenlos zusehen, sonst würde er erfrieren. Er kanalisierte in seinen Händen einen sehr starken Zerstörungszauber, welcher ihm gegen den nahenden Kältetod helfen sollte.
"Erhebe dich, Flammenwand. Ziehe deine Kreise und schütze mich vor der nahenden Kälte", rezitierte er eine gelernte Beschwörungsformel.
Mit einem Mal entzündeten sich zwei magische Kugeln in seinen Händen. Er feuerte auf das Turmgestein zu seinen Füßen und drehte sich dabei. Dabei entstand ein Feuerkreis, welcher die dünne EIsschicht auf seiner Haut schmolz und ihn vor weiteren Schaden bewahrte.
So konnte er dem Geschehen weiter folgen. Der Sturm wurde stärker, doch die Flammenwand hielt noch stand. Doch sollte sich dieser weiter verstärken, müsste Benethor auf die mächtigste Magie zurückgreifen, welche er noch nicht mal beherrschte. Nur wahre Meister der Magie waren dazu in der Lage, diese Zauber zu nutzen.
Doch noch hielt die Wand stand und Benethor konnte den Kampf weiter beobachten. Der Eisdrache ließ sich von den Altmern nicht einschüchtern. Er frierte sie wieder ein und Benethor kam es vor, als würde er eine Sprache dabei sprechen. Worte, die er nicht verstand, aber essentiell für die Nutzung dieser Magie war. Womöglich ganz spezielle Drachenmagie, doch war das nur eine Spekulation von ihm.
Im nächsten Moment folgte ein weiterer Schrei. Dieser wirkte weit aus fremder, als die anderen. Beinahe so, als hätten sie einen anderen Ursprung. Dunkler, mystischer und wie sich herausstellen sollte, auch mit dem Tod verbunden. Die Altmer, die Benethor zuvor noch niedergestreckt hatte, waren mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Noch dazu wirkten sie wie Untote. Es war nicht der erste Kampf gegen das Unleben, doch war dies etwas ganz Neues für den Bretonen. Er griff auf seine Wiederherstellungsmagie zurück. Für so einen Fall hatte er genau die richtigen Zauber parat.
"Oh Arkay, Schützer der Toten! Verleihe mir deine Macht, um diese armen Seelen zu dir zu schicken!"
In seiner Handfläche erstrahlte eine weiß-gelbliche Kugel, welche wie ein Licht zu strahlen schien. Dieser Zauber hörte auf den Namen, Vampirfluch. Ursprünglich gegen die Diener Molag Bals geschaffen, ist es mit diesem Zauber Untoten den Gar auszumachen. Bei einem Treffer, explodiert die Kugel und schadet jedem Untoten in der Nähe mit weißem Feuer.
Der Kampfmagier schleuderte den Vampirfluch auf die kletternden Altmer, welche versuchten zu Benethor hoch zu kommen. Der Zauber traf, doch hatte die Explosion weder die untoten Altmer zerstört, noch am Kraxeln der umgestürzten Turmmauer gehindert. Es war als...wäre sein Zauber einfach abgeprallt. Während der Bretone weiter überlegte, woran es liegen könnte, hatten ihn die Wiedergänger bereits erreicht. Als sie versuchten die Flammenwand zu passieren, schmolz plötzlich das Eis auf ihrer Haut. Der Bretone nutze dieses Wissen rechtzeitig. Er wich einem Schwerthieb aus, schlug mit der Spitze seines Streitkolbens gegen die Brust seines Gegners und steckte diesen weg. Sofort verschlossen sich wieder die geschmolzenen Stellen und überdeckten sie mit einer leichten Eisschicht. Ihm war es gleich. Er hatte den Trick bereits herausgefunden.
"Oh, du Feuerball. Auf das du diese Untoten in Feuer hüllen mögest und ihre Seele mit deinen Flammen läuterst!"
In seiner freien rechten Hand, erstrahlte ein Feuerballzauber. Diesen schleuderte auf die beiden Untoten, welche sich wieder an die Feuerwand heranwagen wollten. Doch die Flammenexplosion des Zerstörungszaubers schmolz das Eis binnen Sekunden und hüllte die beiden Untoten in Flammen. In dieses Inferno schickte er seinen Vampirfluch, welcher den wiedergekehrten Altmern in weiße Flammen hüllte und sie schlussendlich verbrannte und zu Staub werden ließ.
Schwer atmend stand Benethor nun auf dem Turm. Die wenigen Altmer, welche noch überlebt hatten, mussten sich mit ihren untoten Brüdern und Schwestern beschäftigen. Und keine Spur war mehr vom Drachen zu sehen. Lediglich der Schatten des Wesen tauchte kurz in einer Schneewehe auf und verschwand ebenso schnell, wie er erschienen war.
So wie er die Situation einschätzte, war der Drache den Sterblichen überdrüssig geworden und ließ alles von den wiedergekehrten Untoten erledigen. Dies war aber problematisch für den Bretonen. Sollte er seinen Blick gen Norden werfen, würde er die Flüchtlinge und Gefangenen der Thalmor entdecken. Es war fraglich, ob eine solche Bestie das Wort Gnade kannte.
Dem ehemaligen Ritter blieb nichts anderes übrig. Er musste die Aufmerksamkeit dieses Wesens erlangen.
"Ich habe gehört, wie du meine Sprache sprichst! Du kannst mich verstehen und mich sogar durch diesen Sturm hören! Ich weiß, dass du diese Fähigkeit hast! Nun sag mir, Drache! Wie heißt du", brüllte er über den Schneesturm hinaus. Die kämpfenden Altmer konnten ihn wegen des Sturms und der Kämpfe gegen ihre eigenen Brüder nicht wahrnehmen. Somit machte er sich um die Gelbhäute weniger Sorgen. Es war das Wesen über ihm, was ihn mit jeder Regung zusammenzucken ließ. Kannte er vergleichbare Wesen aus Hochfels? Vielleicht eine Draugr Mutter, doch selbst diese gab es wenn nur selten. Doch dieser Drache war sicherlich auch eine Seltenheit seiner Art. Er musste einfach seine Aufmerksamkeit erregen!


Zuletzt von Benethor Brumbart am Mi Nov 08, 2017 10:59 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am So Nov 05, 2017 10:23 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:15 Uhr Mittags


Der Drittgeborene hatte sich aus dem Kampfesgeschehen tatsächlich zurückgezogen. Diese Yuvonfahliil waren erbärmlich. Mochten sie noch so gute Magier sein. An ihn kamen sie nicht heran. Deswegen genoss es Voliiznir sichtlich wie die Zol... die Untoten die Arbeit für ihn erledigten.
Er hatte sich immer gefragt, wie es sein musste von seiner eigenen Art auf die grauenhafteste Art hingerichtet zu werden die einem einfiel. Nun hielt er sich in den Schwaden zurück. Nur dann wenn ein Nikriin... ein Feigling  versuchte aus dem Tor zu entkommen, schnappte der Drache zu und verspeiste einmal mehr an diesem Tag einen Elf. Voliiznir war zufrieden. Er hatte seinen Blutdurst gestillt. Hatte an diesem Tag auf jede erdenkliche Weise gemordet, gefressen und getötet. Es war an der Zeit dem Spiel hier ein Ende zu bereiten. Wie die alte Hiim... die alte Stadt der Nord würde diese Govoldeim in seinem Eis versinken. Am Ende würde niemand mehr wissen, dass sie hier überhaupt einst gestanden hatte. Doch bevor er irgendwie handeln konnte, wurde seine Aufmerksamkeit von einem Joor auf dem Dach abgelenkt. Voliiznir scharfe Augen erkannten sofort das es kein Yuvonfahliil war. War das nicht ein Munfahliil... ein Bretone? Es war jedenfalls kein Bron. Dafür kämpfte dieser zu geschmeidig und zu geschickt. Die Augen des Drachen weiteten sich. Wie schaffte es dieser Joor nur so viel Lah aufeinander zu wirken. Er hatte schon viele Lahiik unter den Joor wie diese erbärmlichen Elfen hier gesehen. Aber das war außergewöhnlich. Wie er einen Grah Stav... einen Zerstörungszauber nach den anderen abfeuerte, und dabei auch noch das Eis seiner Zol zum Schmelzen brachte. Wo die drei Joorre einfach nur unverschämtes Glück gehabt hatten, musste Voliiznir zugeben das dieser dort sein Handwerk verstand. Und es beunruhigte ihn. Da er grundsätzlich der Meinung war das Joorre mit der Magie nicht umgehen konnten. Und dieser konnte es. Zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten. Doch er schien nicht Verbündeter der Altmer zu sein. Sein Kampfverhalten war ein gänzlich anderes. Ehe der Drache weitere Schlüsse ziehen konnte, hörte er eine Stimme. "Ich habe gehört, wie du meine Sprache sprichst! Du kannst mich verstehen und mich sogar durch diesen Sturm hören! Ich weiß, dass du diese Fähigkeit hast! Nun sag mir, Drache! Wie heißt du" Die Augen Voliiznirs zogen sich zusammen. Was glaubte dieser Joor wer er war, dass er so mit ihm sprach. Krosis! Er wollte ihn kennenlernen? Das konnte er haben. Schnell flog er aus den Schwaden des Innenhofes heraus in die Lüfte zu der oberen Plattform, während unten im Innenhof seine Zol die Yuvonfahliil auseinandernahmen. Hoch über dem Munfahliil blieb er in der Luft schwebend, während seine Schwingen wütend auf und ab schlugen. "DO RAHLO ZU'U VIS HON HI...... NATÜRLICH KANN ICH DICH HÖREN JOOR. INSBESONDERE IN DIESEM STURM. DENN ICH ERSCHAFFE IHN." Verächtlich blickte er zu den Yuvonfahliil die im Hof starben. Er hatte überlegt den Halbelfen auch zu töten. Aber er war zu neugierig was es mit dessen Magiefähigkeiten auf sich hatte. Und zum Töten bestand immer noch Zeit. Außerdem war er so ziemlich gesättigt.  "ALLES WAS DU DORT UNTEN SIEHST BIN ICH. VOL... GRAUEN... IIZ... EIS ..... NIR... JAGD. VOLIIZNIR. MEIN NAME IST IHR SCHICKSAL. KROSIS."
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am Mi Nov 08, 2017 11:24 am

Middas, 11. Abenddämmerung
12:18 Uhr Mittags

Die Untoten kämpften um ihn herum, während er im Sturm rechtlich sicher auf der gefallenen Turmspitze war. Um ihm herum flogen die Eisbrocken nur so herum, die seine Feuerwand abschirmte. Er wusste, dass sein Zauber sich bald auflösen würde und ihn somit dem unaufhörlichen Sturm ausliefern.
Doch als wäre dies noch nicht genug, erschien er. Monströs und zugleich herrschaftlich, wie man es noch nie gesehen hatte. Von diesem Drachen ging eine Erhabenheit aus, wie er sie nur selten verspürte. Seine Mutter erzählte ihm von einem Elfenkönig aus alter Zeit, welcher ebenso eine Erhabenheit ausstrahlte. In seiner Umgebung fühlte sich alles gütig und sicher an. Doch dieser Drache strahlte keine Güte aus. Keine Sicherheit. Es war pure Kälte und erdrückende Macht, welche sich Benethor näherten und ihm eine Furcht zukommen ließ, wie er sie noch nie verspürt hatte. Selbst der Kampf mit dem Dremora vor einigen Wintern, war NICHTS, im Vergleich zu dem was vor ihm schwebend in der Luft seine großen Flügel schwang. Mit seiner Ankunft erlosch die Feuerwand von Benethor, doch seine bloße Präsenz hielt die Eisbrocken ab, sich am Bretonen zu vergehen.
Der Rothaarige war verblüfft, als er zu ihm herunter sprach. Und er verstand die Worte, wenn auch ein gewisser Akzent in den Worten war, welcher ihm so fremdartig vorkam, dass er kurzzeitig seine Furcht vergaß, um auf die Vorstellung des Drachen zu reagieren.
"Voliiznir. Grauen Eis Jagd", wiederholte Benethor, um sich noch ein wenig mehr zu beruhigen und dies alles ein wenig  zu verarbeiten. Immerhin kann man selten von sich behaupten, mal eine Vorstellungsrunde mit einem Drachen und einigen Untoten Altmern zu haben!
"Mein Name ist S...Benethor Brumbart! Und die da sind...nun,
wenn man es genau nimmt, sind sie tot. Und ich denke, sie hatten ausreichend Zeit, als du sie zu Eis-am-Stock gefroren hast",
witzelte Benethor. Mit jedem humoristischem Gedanken konnte er sich seiner Angst gegenüber, ein wenig mehr behaupten. So gelang es ihm zumindest gerade Sätze rauszubringen, die auch Sinn und Verstand hatten. Ohne diese Selbstbeherrschung würde er wohl kein Wort mehr herausbringen und Dinge tun, für welche er sich im Nachleben verteufeln würde.
Da sein Verstand mit jeder Sekunde ein wenig klarer wurde, fiel ihm ein Gedanke ein, welchen er schon die ganze Zeit hatte und nun die einmalige Gelegenheit seine Neugierde zu befriedigen.
"Sag mir, Drache! Deine Magie! Sie kommt aus deinen Worten! Aus deiner Sprache", rief ihm Benethor zu und hoffte darauf, eine Antwort zu bekommen. Es war völlig neue Magie, welche wohl nur in den Sagen und Legenden beschrieben worden war. Doch nun hatte er die Möglichkeit dieser Magie auf den Grund zu gehen. Es war egal, ob ihm der Drache nach seiner Antwort den Kopf abbeißen würde. Er musste es einfach wissen. Seine Neugierde ließ gar nichts anderes zu.

Würfelduell auf Redekunst.

Bei Sieg von Benethor: Voliiznir erzählt ihm alles, was er darüber weiß.

Bei Sieg von Voliiznir: Volliznir muss ihm nichts erzählen, aber kann.

Bei einem Unentschieden ist es Voliiznir selbst überlassen, was er tut.


Zuletzt von Benethor Brumbart am Mi Nov 08, 2017 12:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Sheogorath am Mi Nov 08, 2017 12:11 pm

'Benethor Brumbart' hat folgende Handlung ausgeführt: Wurf


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Beitrag von Voliiznir am Mi Nov 08, 2017 12:24 pm

Zwischenstand: Benethor 1:0 Voliiznir
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Beitrag von Sheogorath am Mi Nov 08, 2017 12:24 pm

'Voliiznir' hat folgende Handlung ausgeführt: Wurf


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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am Mi Nov 08, 2017 1:06 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:20 Uhr Mittags


Dieser Joorre war entweder unsagbar mutig oder töricht so mit einem Dovah zu reden. Er konnte von Glück reden, dass der Drittgeborene gerade mit dem Töten und Fressen übersättigt war. Aber dies hiess nicht, dass er jegliche Anrede von einem Sterblichen duldete. Ohne von dem Munfahliil Notiz zu nehmen, landete der weiße Drache auf der Plattform, und sah zu wie die Zol gerade die letzten Elfen abschlacten. Er würde das Spiel hier gleich beenden, und anschließend weiterfliegen. Zum Monahven... dem Hals der Welt!
"NUST DREY JAKAH NIIST NUFT....SIE HABEN IHREN ZWECK ERFÜLLT. INDEM SIE MIR ALS SETKIIR.... ALS SPIELZEUG MEINER BELUSTIGUNG DIENTEN." Er blickte zu dem Bretonen der neben ihm stand, und in dessen Augen er Furcht und Erschütterung sah. Plötzlich begannen seine Nüstern zu beben, als er sich über den Sterblichen erhob. "NUN JOOR.... ICH HÖRE DEINEN      SU´UM... DEINEN ATEM. ICH RIECHE DEINEN GUZOR.... DEINEN SCHWEISS. DU HAST ANGST." Seine Schnauze kam gefährlich nahe an das Gesicht des Bretonen heran. "UND DAS SOLLTEST DU AUCH. KROSIS. MEINE SULEYK... MEINE MACHT IST VERGLICHEN MIT DEINER LAH... DEINER MAGIE GRENZENLOS. JA ES IST MEIN THUUM. DIE WORTE DER DOVAHZUL... DER SPRACHE DER DRACHEN DIE MICH UND MEINE ARTGENOSSEN SO MÄCHTIG MACHT. UN MULAAG UNSLAAD.(Unsere Kraft ist unendlich). MIT DER MACHT IHRER WORTE DRÜCKEN WIR DOV UNSEREN ANSPRUCH AUS ÜBER DIESE WELT ZU GEBIETEN" Er zog sich von Benethor wieder zurück. "SEI ALSO MIT DEINEN LAANNE... DEINEN FRAGEN VORSICHTIG, BEVOR ICH DEINER ÜBERDRÜSSIG WERDE. DU BIST NUR NOCH AM LEBEN WEIL ICH WISSEN WILL WARUM DU MIT DER LAH... MIT DER MAGIE BESSER UMGEHEN KANNST ALS SIE ES TUN." sagte der Drache und blickte in den Innenhof runter.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am Mo Nov 13, 2017 10:06 am

(Endstand 1:1. Voliiznir blieb es selbst überlassen, wie er nun handelt.)

Middas, 11. Abenddämmerung
12:25 Uhr Mittags


Von dem Drachen, namens Voliiznir, ging ein unsagbare Kälte aus, wenn auch seine Körpersprache etwas ganz anderes sprach. Scheinbar schien er müde des Kampfes gegen die Spitzohren und schien nicht mehr am Tod des Bretonen interessiert. Aber nicht nur das! Er verließ die Lüfte und landete vor ihm auf dem umgestürzten Turm, oder zumindest dem, was davon übrig war.
Aus den Worten vom Drachen hörte er Erhabenheit und die Darstellung seiner Macht heraus. Dieser Drache schien es zu lieben, seine Macht zur Schau zu stellen und sie gegen die Schwachen einzusetzen. Auch spürte der ehemalige Ritter eine gewisse Engstirnigkeit. Diesem Drachen von seinem Potential für das Gute zu erzählen, würde wohl nichts bringen. Es wunderte ihn nur, dass er nicht schon früher von diesen Bestien gehört hatte. Waren er das einzige Exemplar? Gab es noch mehr von ihnen? Und was hatte ihn dazu veranlasst, diese Festungsruine voller Thalmor anzugreifen? Natürlich kam ihm dieser Angriff ganz recht, da er zu seiner Freilassung führte, doch merkwürdig war es alle mal.
Während er sich so im Gedanken diese Fragen stellte, spürte er plötzlich die Schnauze des Drachens ganz nah an ihm. Eine falsche Regung und das Biest könnte ihm binnen weniger Sekunden den Kopf abbeißen. Und als wäre dies nicht genug, konnte dieses Wesen auch noch seine Angst riechen! Der Bretone schluckte schwer und brachte erst jetzt wieder ein Wort heraus.
"Es stimmt. Ich habe Angst. Du strahlst eine mir unbekannte Macht aus, welche ich noch nie zuvor gespürt habe. Doch sie ist nicht das Werk von den Deadra, wenn auch einige deiner "Worte" nach ihnen klingen. Auch wenn du ein furchterregendes Wesen bist, ist dein Ursprung derselbe wie meiner. Du bist erschaffen, aus der Macht der Aedra!"
Dies war Benethor schon bewusst gewesen, als er zum ersten Mal die Kraft der Eismagie spürte, die dieser Drache über die Festung kommen ließ. Sie hatte denselben Ursprung wie seine Magie, wenn auch seine mehr pervertiert und die Magie des Drachen rein wirkte. So rein, wie das Wasser der Iliac-Bucht. Was der Drache darauf zu sagen hatte, war dem Bretonen ein Rätsel. Ob er es nun ausschweigen, dementieren oder bestätigen würde...das konnte er nicht erahnen. Sonst kamen ihm seine Gesprächspartner so vorhersehrbar vor, doch nun war er vor einem Wesen, welches so mystisch und gleichzeitig so unberechenbar war, dass es ihm noch mehr Unbehagen bereitete.
Die Erklärung seiner Macht, dass dies mit seiner Stimme zusammenhing, war für den Kampfmagier fremd. Noch nie hatte er gehört, dass Worte einer anderen Sprache soviel Macht haben konnten. Und vorstellen konnte er sich bei weitem auch nicht. Was musste in dem Körper des Drachen vorgehen, wenn er solche Worte von sich gab? Waren es Schlüsselworte für eine andere Art sein Magicka einzusetzen? Mehr konnte er nicht darüber nachdenken, da glaubte er, ein Lob aus dem Maul des Drachens zu hören.
"Danke für die Blumen", sprach der Rothaarige verlegen. Wer hätte ahnen können, dass dieser schneeweiße Drache tatsächlich Interesse an ihm bekundete, wenn auch er es nicht offen aussprach. Vermutlich wäre es eine Kränkung seinerseits, wenn herauskommen würde, dass dieser Drache etwas nicht wusste oder sich für die Magie der Sterblichen interessierte. Doch musste Benethor einige Zeit in diesem Sturm überlegen, ehe er dem, in den Innenhof blickenden Drachen eine Antwort geben konnte. Nur noch wenige Untote tummelten sich in der Festung. Die einzigen lebendigen Wesen waren dieser Drache und seine Wenigkeit.
"Diese Art der Fahliil, der Elfen, werden mit viel Magicka geboren. So nennen wir die Kraft, welche wir für unsere Zauber verwenden. Ich bin ein Bretone. Halb Mensch, halb Elf. Wir werden ebenso mit der Magie geboren, doch ist unsere Kontrolle der Magie weit aus präziser. Diese Hochelfen nutzten immer ein großes Potential an magischer Kraft, während ich meine Magie fokusiere und sie so auf einer Stelle sehr intensiv benutze. Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Anblick davon geben, was mich von Ihnen unterscheidet, wenn man vom Gesundheitszustand mal absieht", versuchte der Bretone noch einen Witz anzuschieben, nachdem er so leicht wie möglich den Unterschied zwischen ihm und den Altmern erklärt hatte. So einfach die Erklärung auch war, würde er sicherlich nicht mit dem Tod bestraft werden. Doch was wollte der Drache mit der Information erreichen? Sollte ihm dieses Wissen helfen, um seinesgleichen besser bekämpfen zu können? Wollte er sich unter den Sterblichen eine Anhängerschaft aufbauen und diese für seine Ideale kämpfen lassen? Der Rothaarige wusste nicht, was er nun denken sollte. Diese Ungewissheit machte ihn beinahe rasend, doch die Kälte um ihn herum lenkte ihn ab und ließ ihn seine Neugierde bremsen.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am Mo Nov 13, 2017 7:26 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:25 Uhr Mittags

Der Drache blickte zufrieden auf die halb vereiste Govoldeim... Ja er hatte gute Arbeit geleistet. Später würde er sie ganz zufrieren. Damit kein Zeugnis dieser in Stein gehauenen Faazrot... dieser Beleidigung an das Blickfeld eines Dovah gerichtet war. Hätte er nur die vorherigen Städte auch dem Erdboden gleich gemacht. Aber sein Zeymah wartete auf den Monahven... und der Drittgeborene wollte ihn nicht warten lassen. Zuviel Zeit war vergangen. Auch dieses Tinvaak mit dem Joor führte er nur, weil er sich Frahzogin.... Informationen über die Welt der Sterblichen erhoffte. In den Jahren seines Exils auf dem Okaaz.... dem eisigen Ozean hatte Voliiznir nie das Bedürfnis nach Wissen gehabt. Aber Wissen war Macht. Und der weiße Drache musste jetzt wo er wieder eine Rolle in dem Kein do Dovah ahrk Muz... dem Krieg von Drachen und Menschen spielte, wieder an Wissen gelangen das er zu seinem Gunsten einsetzen konnte. Dieser Joor hier schien von der Lein.... der Welt was zu verstehen, wenn Sterbliche in ihren Spatzenhirnen überhaupt etwas verstanden. Deshalb zügelte er seine Ungeduld so schwer es ihm fiel, als dieser Moor ihn mit dem Offensichtlichen konfrontierte. "HI DREH NI SAAG JOOR." (Was du nicht sagst, Sterblicher) lachte er verächtlich. "IN DEN TAUSENDEN JAHREN MEINES FUSTIROZ..... MEINES EXILS SCHEINT IHR STERBLICHEN AN HAH... AN VERSTAND DAZUGEWONNEN ZU HABEN. KROSIS." Gedanken-verloren peitschte sein Schwanz eine große Schneewehe zur Seite, die sich in großen Mengen in den ohnehin halb zugefrorenen Innenhof ergoss. "IMMERHIN EIN FORTSCHRITT DAS EIN JOOR EINEN DOVAH VON DEN DEYRA AUSEINANDERHALTEN KANN. ABER JA... HI LOS VIILUT.... DU HAST RECHT. ICH HABE MIT DEN DEYRA ABGESEHEN VON EINEM SENT.... EINEM HANDEL DER VOR TAUSENDEN JAHREN STATTFAND NICHTS ZU SCHAFFEN. FOS LOS PRUZAH..." (Was gut ist) Majestätisch spannte er die Flügel in all seiner Pracht vor dem Sterblichen auf. "ICH BIN EIN KUL DO BORMAH... EIN SOHN DES AKATOSH. DER DRITTGEBORENE SOHN NACH ALDUIN UND PAARTHURNAX. SEIT ANBEGINN DER ZEIT WAREN DIE DOV... DIE DRACHEN ALS KINDER AKATOSHS DIE ERSTEN DIE DIESE LEIN... DIESE WELT ERKUNDETEN. IHR JOOR KAMT  IRGENDWANN DANACH." Voliiznir erinnerte sich noch gut daran. Die Drachen hatten damals alle Weiten Taazokaan... von Tamriel erkundet. Gekommen waren sie jedoch aus Dovahnor... aus Akavir. Dem Land seiner Herkunft. Voliiznir dachte über diesen Teil seiner Vergangenheit nicht gerne nach. Es war ein Thema, über das die Drachen eisern schwiegen. Warum sie von Dovahnor nach Keizaal gezogen waren. Und das würde auch so bleiben. Er erinnerte sich noch wie sie sich über die ersten Tiervölker der Joor lustig gemacht hatten, die eher noch Tieren als vernunftbegabten Lebewesen glichen. Die erste vernunftbegabte Rasse denen Drachen wenn sie diese Kategorie überhaupt für Sterbliche führten begegnet waren, waren die Vorfahren der Fahliil. Sie kamen von einem fernen Land nach Taazokan. Aus welchen die verschiedenen Elfenrassen entstanden. Diese Lorre... diese Gedanken führten Voliiznir so weit weg vom Geschehen, dass er verärgert den Kopf schüttelte ehe er hörte was dieser Joor zur Lah ... zur Magie sagte. "BILDE DIR NICHTS DRAUF EIN JOOR." sagte Voliiznir und blies Dampf aus seinen Nüstern. "DU MAGST ZWAR TALENTIERTER MIT DER LAH ALS DIESE YUVONFAHLIIL SEIN. ABER VERGLICHEN MIT UNS SEID IHR JOOR MIT DER MAGIE WIE EURE KINDER WENN SIE MIT DEM YOL... MIT DEM FEUER SPIELEN. WIR ÜBEN SIE NICHT NUR AUS. KROSIS. SONDERN WIR SIND UNS IHRER TIEFEREN BEDEUTUNG... IHREM WESEN  AUCH BEWUSST. IHR DAGEGEN NUTZT SIE OHNE EUCH DER KONSEQUENZEN IM KLAREN ZU SEIN. OHNE IHREN SINN UND IHREN KERN ZU VERSTEHEN. DAS WIR DOV DIESE WELT UND IHRE BEWOHNER BEHERRSCHEN WOLLEN, WÄRE AM ENDE SOGAR FÜR EUCH JOOR BESSER. DA WIR EUCH DAVON ABHALTEN KÖNNEN SIE ZU ZERSTÖREN. ES SPRICHT FÜR SICH DAS ES NICHT BORMAHU.... UNSER VATER WAR DER EUCH DIESE KRÄFTE GAB, SONDERN EINER DER NIEDEREN EYRA WIE KAAN DIE IHR KYNE NENNT. KROSIS."
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am Mi Nov 15, 2017 12:49 pm


Middas, 11. Abenddämmerung
12:30 Uhr Mittags

Die Aura des Drachen schützte ihn. Die Burg versank immer weiter im Schnee und Eis. Bald wäre diese Festung nicht mehr auffindbar. Selbst die besten Jäger und Fährtenleser würden nicht erraten können, was mit der Festung passiert worden war. Der Drache würde keinerlei Spuren hinterlassen, bis auf ein paar Leichen und seiner mächtigen Eismagie. Dieses Königreich, wo er sich derzeit befand, wird wohl niemals darauf kommen, dass es ein Drache war, der den Thalmorn ihre Machtstellung in Himmelsrand verringert hatte.
Ihr Gespräch ging weiter und Voliiznir zeigte sich, wie schon zu Anfang, sehr rechthaberisch und arrogant. Für solch ein Wesen kein ungewöhnlicher Wesenszug. Ob alle Drachen so waren? Gab es überhaupt noch andere Drachen? Der Eisdrache vor ihm hatte zuvor immer im Plural gesprochen. Das konnte nur bedeuten, dass es noch weitere seiner Spezies gab, wenn er wohl auch nicht zugeben würde, dass es vielleicht noch mächtigere Exemplare von ihm gab. Diese Frage würde er ihm auch nicht stellen. Zu sehr fürchtete er um seine Enthauptung.
Aus diesem Grund unterließ Benethor jeglichen Kommentar zu der herablassenden Art des Ungeheuers und konzentrierte sich auf die wichtigen Infos, die dieser Drache ohne Schamgefühl von sich gab.
Die letzten Worte konnte Benethor nicht deuten, doch war dem Drachen anzusehen, dass er, wie jedes intelligente Wesen, großen Abstand zu den Deadra hielt. Doch dieser Handel klang äußerst interessant. Scheinbar wussten die Deadra doch mehr, als man es ihnen ansah. Wenn sie so einem mächtigen Drachen auch noch Zauber lehrten, könnte dies für Benethor eine Möglichkeit sein, an längst vergessenes Wissen zu gelangen.
Gerade, als er seine Theorie bezüglich der Magie seines Gegenübers präsentierte, schwang der Drache die Flügel hoch und ließ sie erhaben in der Luft verharren, während er sich nochmals, wenn auch ausführlicher, vorstellte.
Während dieser Vorstellung, konnte der Bretone nicht anders, als den Mund offen zu lassen. Er redete mit einem Wesen, dass noch näher an der Macht und der Herrlichkeit der Aedra dran war, als jedes andere Wesen, dass er auf Tamriel getroffen hatte. Er bezweifelte, dass irgendetwas näher dran war, als dieser Drache vor ihm. Benethor wusste zum ersten Mal in diesem Gespräch nicht, was er denken sollte. Er sprach mit einem der Abkömmlinge von Akatosh, dem Gott der Zeit. Ihm würde es keiner glauben, sofern er hier mit dem Leben davon kam. Die Chancen dazu konnte er nicht einschätzen. Dies war einfach eine unbekannte Situation, worin er nicht die Konsequenzen für sein Handeln abschätzen konnte. Er musste einfach weiter machen.
"Ich habe mal von Drachen gelesen, doch waren das Kindergeschichten...Legenden aus alten Tagen, an die sich keiner mehr erinnern kann. Eure Kraft bestätigt eure Herkunft. Kaum ein Wesen auf Tamriel hat solch eine Macht und unter eures Gleichen seid ihr einzigartig", schloss Benethor zusammen, um dem Drachen zu zeigen, dass er seine Stellung akzeptierte und diese auch respektierte. Es war ein Unterschied, ob man einem Wesen Angst oder Respekt zeigte. Die Angst war verflogen. Respekt hatte ihn beflügelt. Diese Offenbarung machte ihn in diesem Moment gläubiger, als er es je zuvor gewesen war. Er hatte ein Zeugnis dafür, dass die Aedra einmal mächtig genug waren, solch ein Wesen zu erschaffen.
Benethor erklärte dem Drachen, was es mit seiner Nutzung der Magie auf sich hatte und wie die Elfen ihre Magie einsetzen. Der Bretone hatte es nicht wirklich wertend erklärt und auch keine Vergleiche mit der Drachenmagie, die Voliiznir Thuum nannte, machte. Dennoch schien sein Gesprächspartner es darauf anzulegen, in einen Konftlikt mit dem Rothaarigen zu gelangen. Er konnte gar nicht nachempfinden, woher dieses Streitpotential kam. Wenn der Drache wollte, könne er ihm doch einfach den Kopf abbeißen und davon fliegen. Doch irgendetwas hielt ihn hier. Es war fraglich, was es wirklich sein konnte.
Doch der Drache sprach weiter. Und mit den letzten Worten blieb seine Kinnlade offen. Es dauerte einen Moment, ehe sich der Bretone gefangen hatte. Voliiznir hatte seinen Verstand so extrem gesprengt, dass er gar nicht mehr wusste, wo er anfangen sollte. Also ging er seine Theorie laut mit dem Drachen durch.
"Kyne wird bei uns auch Kynareth genannt. Und wenn du sagst, dass Kyne "uns" vergleichbare Kräfte gegeben hat, wie deinen...dann...dann kann es sich nur um eins handeln. Die Sagen sprechen von einem Wesen, äußerlich wie jedes andere, doch im Inneren fließt das Blut und wohnt die Seele eines Drachens. Das Drachenblut. Willst du damit sagen,
dass, wenn Kyne es will, mich zu einem Drachenblut machen würde?"

Die Frage kam nicht von ungefähr. Natürlich suchte Benethor nach Mitteln, um gegen die Thalmor in Hochfels zu bestehen. In seiner Abwesenheit mussten noch stärker und präsenter geworden sein. Es war nur eine Frage der Zeit, ehe sie sich ganz Hochfels unter den Nagel gerissen hatten. Er brauchte Verbündete, Freunde, auf die man sich verlassen kann oder Macht. Mit den ersten beiden Dingen wäre der Drache niemals einverstanden gewesen. Doch wenn er ihm helfen konnte an diese Macht zu gelangen, könnte er Hochfels binnen weniger Wochen befreien können, sofern der Drache gewillt war, es ihm zu verraten. Es war fraglich, ob der Drache wirklich noch Kontakt zu den Aedra hatte. Doch er musste es drauf ankommen lassen.
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir am Do Nov 16, 2017 7:34 am

Middas, 11. Abenddämmerung
12:35 Uhr Mittags

Voliiznir entging natürlich die Mimik auf dem Gesicht des Sterblichen nicht. Krosis. Er musste aufpassen was er sagte. Nicht alles auf dieser Lein... dieser Welt war für die Ohren der Joorre bestimmt.  Es war die übliche Pahlok Do Fall Dov.... die Arroganz der Drachen, die Wesen wie ihn dazu brach sich zu sehr in der eigenen Herrlichkeit zu suhlen. Dies war eine Ähnlichkeit mit Alduin über die er nicht glücklich war, an der er aber auch nichts ändern konnte.  Das Maul des Drachen öffnete sich gefährlich weit vor dem Bretonen, als Voliiznirs eisblaue Augen sich zu Schlitzen verengten. "ZU'U NAAV HI... ICH WARNE DICH. ICH BEHALTE DIE JOOR UND IHRE GORVAHZEN.... IHRE EXPERIMENTE IM AUGE. UND ICH WÜRDE NICHT ZÖGERN SIE ALLE ZU ZERSTÖREN WENN ES DEM RO DO FAAL LEIN.... DEM GLEICHGEWICHT DER WELT NUTZEN WÜRDE."

Er zog sich zurück und betrachtete den Sterblichen aufmerksam. Dieser Joor konnte ihm tatsächlich nützlich sein. Er war mit der Lah talentiert genug einen ganzen Zaag... einen Kult anzuführen. Voliiznir müsste ihn nur mit machtvollen Geschenken locken. So wie sie es einst mit den Sonaak.... mit den Priestern auch taten. Und dieser hier schien für die Macht tatsächlich anfällig zu sein. Er lachte innerlich in sich hinein, als er den Gedanken mit dem Kult wieder verwarf. Die Joorre waren so leicht zu durchschauen. Als ihn der Sterbliche preiste, entgegnete jedoch Voliiznir schroff. "SPAR DIR DEINE HESVUN... DEINE SCHMEICHELEIEN JOOR. VERRAT MIR LIEBER WO DU HERKOMMST UND WAS DU IN DIESER GOVOLDEIM....DIESER FESTUNG BEI DEN YUVONFAHLIIL GEMACHT HAST. AAL ZU'U LAAN.  (Wenn ich fragen darf.) Er musste herausfinden wie ihm der Sterbliche von Nutzen war. Und er wollte mehr über die aktuelle Welt wissen. Er konnte ihn immer noch töten, falls ihn das Wissen nicht zufriedenstellte. Das Lachen in ihm wuchs, als er die Gier dieses Joors angekommen bei der Frage der Macht des Thuums bemerkte. Schon vor dem Bruch mit Alduin hatte er gewusst das die Menschen die Sprache der Macht den Drachen neideten, und sie lieber selbst besessen hätten. Und dann kam ja noch die Geschichte mit dem Drachenblut zutage. Bei diesem Wort zuckte es in Voliiznirs Flügeln, und er musste sich sehr zusammenreißen dem Sterblichen nicht den Kopf abzureißen. Das Drachenblut war leider eine Schöpfung seines Vaters Akatosh. Dessen Interesse es war Alduin wieder zu einem Aspekt von ihm zu machen. Dafür hatte Bormah seine Kinder mit dem unaussprechlichsten gestraft. Nämlich sie alle der Macht eines Joors mit dem Geist eines Dovah untertan zu konfrontieren. Und all das nur weil Alduin sich seiner Bestimmung verweigerte. Voliiznir fletschte die Zähne als er wütend daran dachte. "PRUZAH... IMMER WIEDER DIE JOOR MIT IHRER TARVOK... IHRER GIER NACH MACHT." zischte er und spannte die Flügel nach hinten an.
"IN DIESER HINSICHT SEID IHR UNS DOV NICHT UNÄHNLICH. NUR DAS IHR AUCH MIT DER SULEYK MIT DER MACHT NICHT UMGEHEN KÖNNT."
Ungern dachte er auf die alte Stadt der Nords im Eis zurück, auf die er die Sifahliil... die Schneeelfen angesetzt hatte. Die Bron.... die Nord hätten mit diesem Tholaar... diesem Artifakt die Dov und die ganze Welt zerstören können, wäre Voliiznir ihnen nicht auf die Schliche gekommen. Dieser hier würde dasselbe tun, wenn er die Mittel dazu hätte. Und was das Thuum betraf so wusste Voliiznir jetzt das es Paarthurnax den Joorre gelehrt hatte. "MEY." (Narr) dachte Voliiznir. "DAAR FEN KOS UN DAAN." (Das wird noch unser Untergang sein.) An den Joor gewandt sagte er.
"NID... NEIN. UND DU VERSCHWENDEST DEINE ZEIT WENN DU GLAUBST DOVAHKIIN WERDEN ZU KÖNNEN. DAS DRACHENBLUT IST EINE SCHÖPFUNG VON BORMAHU. UND DAS THUUM AUF DEN ZUNGEN DER STERBLICHEN IST WOHL DIE GRÖßTE NARRETEI DIE SICH EURE ART..... JOORRE HAT EINFALLEN LASSEN." Er blickte in Richtung Südwesten wo von hier aus der Monahven.... der Hals der Welt lag. "ABER ES IST WOHL DER PREIS DEN WIR ZAHLEN MÜSSEN. KROSIS."
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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Benethor Brumbart am Mo Nov 20, 2017 10:23 am

Middas, 11. Abenddämmerung
12:40 Uhr Mittags

Scheinbar hatte er einen Nerv beim Drachen gereizt. Sein offenkundiges Interesse an neuen Magieformen kam nicht gut bei Voliiznir an, welcher dies mit einem weit geöffnetem Maul und einem strengen Blick kommentierte. Anhand der Worte stellte der Bretone fest, dass er sich für eine Art Waagschale hielt, welche Gut und Blde vernichtete, wenn diese zu mächtig wurden. Ob dies nun seine Bestimmung oder freie Entscheidung war, ließ sich nur vermuten. Fragen wollte er nicht. Das Monstrum schien genug von seinen Fragen zu haben, weswegen Benethor es unkommentiert ließ.

Nachdem der ehemalige Gefangene der Thalmor dem Drachen seinen Respekt entgegen brachte, fasste sein Gesprächspartner seine Worte als Schmeichelein auf, was definitiv nicht die Intention Benethors war. Er war sich nicht sicher, ob er dies wirklich klarstellen sollte, doch entschied er sich in einem Bruchteil einer Sekunde dafür.
"Verzeiht mir, Voliiznir. Ich wollte euch lediglich meine ehrliche Wertschätzung zukommen lassen. Bei uns Jorre ist Respekt ein hohes Gefühl an Wertschätzung und ist selten dieser Tage geworden. Als Gläubiger der Neun Göttlichen akzeptiere ich eure Stellung, die euch Akatosh vermacht hat."
Bei diesen Worten, hoffte der Bretone, dass der Drache ihn nun verstand. Er war sich nicjt mal sicher, ob es neben Furcht und Macht noch etwas gab, welches sie "menschlicher" machte. Aber bei Wesen, in welchen die Unsterblichkeit unbewohnte, kam es sehr oft vor, dass sie im Laufe der Zeit ihre Gefühle verloren oder beabsichtigt zurückhielten, um ihre Erhabenheit darzubieten. Doch der Drache hatte ihn auch nach dem Grund seines Aufenthalts in Festung Nordwacht erfragt.
Benethor sah keinen Nachteil darin, dem Drachen zu antworten, weswegen er fortfuhr.
"Ich bin, oder eher war, ein Gefangener der Elfen. Sie nennen sich selbst Thalmor und sind seit Jahren auf einem Eroberungsfeldzug, um das ganze Land zu beherrschen. Meine Gefangennahme war Teil ihres Plans", sprach der Bretone mit einer Mischung aus Verachtung und Missgunst. Er schämte sich nicht für diese Gefühle. Und sie würden Bestand haben, solange er nicht in der Lage war Dolchsturz und die gesamte Provinz vor der Eroberung der Thalmor zu schützen.

Benethor reagierte ein wenig patzig, als der Drache ihn mit leeren Phrasen antwortete. Der Drache reagierte noch aggressiver und stellte die Flügel auf, welche bedrohlich im Schneesturm wirkten. Der Schnee hatte die Festung nun vollkommen bedeckt. Es würde nur noch einige Stunden dauern, bis von ihr nichts mehr übrig blieb und dem weißen Tod zum Opfer fiel.
Der Drache war nicht bereit, ihm Informationen über das Drachenblut, dem Thuum oder Ähnlichem zu geben. Sein Blick folgte dem des Drachens auf einen hohen Berg, dessen Spitze über den Wolken zu sein schien. Noch nie hat der Bretone etwas vergleichbares in Hochfels gesehen. Das größte Gebirge in Hochfels grenzte sogar an Himmelsrand und Hammerfell, doch ein einzelner Berg, welcher so einsam und verlassen wirkte, war ihm noch nie begegnet.
Scheinbar wollte der Drache dort hin, doch wirkte er, als wollte ihn etwas aufhalten. Und da er seinen Kopf noch nicht verloren hatte und der Sturm langsam abebbte, war er nun auch entschlossen zu gehen, sofern der Drache nicht noch auf andere Ideen kam.
"Nun, ihr habt wohl noch einiges vor. Mir geht es genauso. Ab hier trennen sich wohl unsere Wege. Möge eure Kraft niemals versiegen", sprach der Bretone ehrfurchtsvoll und machte kehrt. Sollte der Drache noch etwas von ihm wollen, würde er sich umdrehen und ihm den Wunsch erfüllen.




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Re: Festung Nordwacht

Beitrag von Voliiznir Gestern um 11:30 pm

Middas, 11. Abenddämmerung
12:45 Uhr Mittags

Der Drache horchte bei den Worten des Sterblichen auf. Dann war es wohl doch eine Vensedren do Fir.... eine Geste des Respekts. Die Jahre der Abgeschiedenheit in der eisigen Ödnis hatten den Drittgeborenen geprägt. Drachen konnten durchaus alleine leben, doch hatte die Einsamkeit auch auf sie Auswirkungen. Voliiznir hatte die Tage auf der Eisinsel im hohen Norden in einer Art Dämmerzustand verbracht. Er verbrachte die meiste Zeit in tiefer Meditation, wenn er tagsüber mal nicht jagen ging. Er erinnerte sich wie gerne er in die tiefen Wogen des Meeres getaucht war, um die angenehme eisige Kühle des Wassers auf seinen Schuppen zu spüren. Ja die Einsamkeit veränderte einen. Sie förderte das Misstrauen. Der Drache hatte lange kein Tinvaak mehr geführt. Schon garnicht mit einem Joor. Deshalb musste dieser da, der sich Benethor Brumbart nannte, erst einmal seine Worte wiederholen um Voliiznir zu verdeutlichen was er meinte. Als der weiße Drache verstand, schien seine Aggression weniger zu werden. Dieser Joor hatte ihn beeindruckt. Er war für seine Daseinsform sehr talentiert mit der Magie. Und er schien dem Drittgeborenen von Akatosh dem Respekt zu zollen den Voliiznir verdiente. Hatte er das nicht immer gewollt? Dennoch war es ungewohnt diese Worte zu sprechen. Der Drache würde dennoch nicht komplett von seinem Misstrauen gegenüber den Sterblichen lassen. Er war immerhin nicht Paarthurnax. "KROSIS.... JA EUER SU´UM... EUER GEIST IST REIN. VERZEIHT MIR." sagte er ohne eine Körperregung zu vollziehen. "ES IST LANGE HER DAS ICH EIN TINVAAK... EIN GESPRÄCH MIT EINEM WESEN GEFÜHRT HABE. IHR GEHÖRT ZU DEN WENIGEN JOOR DIE VERSTANDEN HABEN WIE MAN MIT EINEM DOVAH... EINEM DRACHEN SPRICHT. ICH NEHME EURE WERTSCHÄTZUNG AN.... BENETHOR BRUMBART." Mehr würde dieser Sterblicher nicht zu hören bekommen. Voliiznir vergaß nie seine Stellung. Deshalb zischte er laut, was ein Lachen sein sollte, als der Bretone die Yuvonfahliil erwähnte. "SIE WÜRDEN DERARTIGES NICHT EINMAL WAGEN ZU DENKEN, WENN SIE WÜSSTEN DAS WIR JETZT HIER SIND. FAAL HINZ DO JOORRE LOST NID KESSE..... DIE DUMMHEIT DER STERBLICHEN KENNT KEINE GRENZEN." Er nahm eine hohe Pose ein, als er sich vor dem Sterblichen aufrichtete.
"FEY HET...BLEIBT HIER." zischte er gebieterisch, ehe er die Flügel spannte und hoch über dem Sterblichen in der Luft thronte. "NICHT ICH HABE EINIGES VOR, BENETHOR BRUMBART. DAS DEZ... DAS SCHICKSAL IST ES DAS DIE GESCHICKE DER LEIN... DER WELT SPINNT. SELBST WIR DIE WIR AUF DEN EBENEN DER ZEIT GLEITEN KÖNNEN NICHT VORAUSSEHEN WAS GESCHEHEN WIRD. IHR WERDET IN DIESER WELT NOCH EINE ROLLE SPIELEN. ZUM GUTEN ODER ZUM SCHLECHTEN...." Er machte eine bedeutende Pause ehe er weitersprach. "WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN. UND ICH HOFFE FÜR EUCH ZUM GUTEN. ICH HABE EUCH NUN IM BLICKFELD BENETHOR BRUMBART. WIE JEDEN STERBLICHEN DER TALENTIERT MIT DER LAH... DER MAGIE WAR. ES WIRD EINE ZEIT KOMMEN WO IHR WÄHLEN MÜSST AUF WELCHER SEITE IHR SEID. AUF MEINER..." Er nickte in Richtung der vereisten Festung mit den vereisten Statuen von toten Elfen. "ODER AUF IHRER." Er kniff die Auge zu Schlitzen zusammen. "WENN IHR EUCH RICHTIG ENTSCHIEDEN HABT, DANN GEHT ZU JENEM BERG." Er blickte zu dem hohen Berg in weiter hoher Ferne.                          "DER MONAHVEN... DER HEILIGSTE BERG VON KEIZAAL DEN DIE BRON.... DIE NORD DEN HALS DER WELT NENNEN. UND PASST AUF.... NICHT JEDER DOVAH IST DER DREM... DER GEDULD SO MÄCHTIG WIE ICH." Er würde noch die letzten Worte hören, bevor er schlussendlich davonflog.
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