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Der Saal des Jarl

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Der Saal des Jarl

Beitrag von Sheogorath am Di Nov 29, 2016 4:08 pm

Man merkt an Festung Unterstein deutlich, dass die Dwemer als Architekten selbst nach ihrem Verschwinden in der Nutzung des Palasts immer noch klar den Ton angeben. Dies wird unter anderem an den privaten Gemächern des Jarl deutlich. Wohl ist kein anderes Gemach in Himmelsrand so klein und dennoch praktisch zugleich. Der Jarl hat Ess- und Arbeitstisch zusammen gegenüber vom Kamin mit einer Kochstelle. Dahinter auf einer Plattform zu welcher drei Treppenstufen führen, ist ein herrschaftliches Himmelbett. Ansonsten findet sich hier außer ein paar Möbelstücke zum persönlichen Gebrauch nichts. Keine Kunstgegenstände. Der wahre Schatz dieses Saals ist sein Bad. Am linken Ende entlang ist die Höhle zu einem unterirdischen Fluss geöffnet, der aus der Erde zu kommen scheint. Das Wasser ist warum und fließt nebenbei in ein separates Becken wo der Jarl sein Bad geniessen kann.

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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Do Apr 26, 2018 11:50 pm

Turdas, 19. Abenddämmerung 4Ä 201 14:00 Uhr

Der Jarl nahm am Kopfende des langen steinernen Tisches in dem großen Raum statt, indem er mit seiner Gemahlin und Vogt gemeinsam schlafen und essen sollte. Ein Feuer brutzelte lustig in dem Kamin hinter ihm, und gab dem Raum seine behagliche Wärme. Noch waren viele Gegenstände solche, die Igmund hier einst hatte aufstellen lassen. Sie würden schauen ob sie nicht im Laufe der Zeit einiges anders dekorieren lassen würden. Doch jetzt war das eher zweitrangig. Es brodelte in Hal. Die Nachricht des Bretonen hatte ihn aus heiterem Himmel getroffen. Nicht nur ein brüchiger Frieden jenseits der Grenzen des Jarltums mit dem Kaiserreich und seinen Nachbarn, von den Sturmmänteln ganz zu schweigen. Nun auch die schwingende Sense der Heimtücke des Aldmeri-Bunds, die sich über ihrer aller Köpfe drehte. Hroki hatte zu seiner rechten Platz genommen, Benethor zu seiner Linken Hroki die die Hände zusammenfaltete, und mit dem gleichen versteinerten Gesichtsausdruck wie er in die Leere starrte. Hal nahm vom anliegenden Kamin drei hölzerne Humpen die er mit bereitgestellten Wacholderbeerenmet füllte. Mit zwei vollen Krügen die er an Benethor und Hroki austeilte, kam er an den Tisch zurück, ehe seinen eigenen dritten Humpen füllte. "Meine Gattin und ich, ach was das ganz Reach ist euch für eure Warnung zu Dank verpflichtet, Benethor Brumbart." sagte er grimmig als er sich setzte. Er nahm einen tiefen Schluck und blickte düster auf die gegenüberliegende Wand. "Wenn der Preis für unsere Freiheit Krieg sein muss, dann soll es so sein. Ich wollte meinem Volk den Krieg ersparen. Aber ich werde vor der thalmorischen Bedrohung nicht zaudern. Kein Agent des Aldmeri-Bunds wird jemals wieder einen Fuß nach Markarth setzen. Und wenn ich dafür mein Leben lassen muss. Wir werden nicht weichen!" Der Humpen knallte auf die steinerne Tischplatte und schwappte leicht über. Es dauerte einige Zeit bis sein Zorn verraucht war, und er sich wieder fasste. "Ihr erwähntet ein Zusammentreffen mit einem Drachen. Wenn es wahr ist das die Drachen zurückgekehrt sind, könnte ihre Anwesenheit uns helfen den Angriff der Thalmor abzuwehren." Hroki stand daraufhin mit ihrem Krug auf und trat an den Kamin, stützte sich mit ihrer linken Hand am Sims ab ehe sie einen tiefen Schluck Met mit der Rechten nahm.

"Und eine alte Schrift erzählte von dunklen Schwingen in der Kälte, die sich dann entfalten, wenn Bruderzwist zum Kriege führt!
Alduin, Königsgeißel, wird befreit ... Schatten der Vergangenheit ... so hungrig, dass nach der ganzen Welt er giert!"
,
rezitierte sie mit unheilvoller Stimme, sodass aus unheilschwangeren Worten Bilder wurden wie in den eisigen Winden und Schwaden der Berge Himmelsrands ein großer schwarzer geflügelter Schatten flog der alles Leben unter sich vernichtete.
"Du glaubst doch kaum das die Drachen sich mit uns verbünden werden." schob Hroki düster schlussfolgernd hinterher.
"Vielleicht nicht." sagte ihr Gatte ohne sie anzusehen. "Aber vielleicht können wir dafür sorgen das die Thalmor ihre Angriffspläne auf unmittelbare Zeit verschieben, wenn sie mit ihnen Bekanntschaft machen." Er blickte Benethor dunkel an. "Das ist worum ich euch bitte, Benethor. Helft mir dabei das die Thalmor zumindest zwischenzeitlich von ihren Plänen ablassen. Das verschafft uns Zeit uns mit den anderen Jarltümern zu einen um mit Ulfrik und dem Kaiserreich fertig zu werden. Dann können wir den Thalmor einen gebührenden Empfang auf nordische Art bereiten. Und wenn wir scheitern und Alduins Wiederkehr wirklich unser Ende sein soll, werde ich dafür sorgen das es auch ihr Ende wird. Das schwöre ich euch bei Talos!"

https://www.youtube.com/watch?v=UFJiNIyrTXo

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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Benethor Brumbart am Mo Apr 30, 2018 1:57 pm

Benethor come from: Thronsaal der Trauer

Benethor war recht überrascht über die Einladung in die privaten Gemächer von Jarl Hal und seiner Vogt und Gemahlin Hroki. Schließlich hatten die Beiden erst heute ihr Schlafgemach zugesprochen bekommen. Es fühlte sich ein wenig falsch an, sich hier aufzuhalten, doch Benethor überspielte es und lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Einrichtung und Architektur dieses Raums.
Nachdem Hal und Hroki Platz nahmen, bot ihm die Norddame den Platz ihr gegenüber an. Benethor zögerte nicht, nickte zum Dank und nahm Platz.
"Faszinierend, wie man den Stein für sich so einnehmen kann. Selbst das Bett des Jarl ist aus Stein! In Hochfels würde sich kein Adeliger auf soetwas niederlassen", lachte Benethor abschließend.
Ihm kam die Räumlichkeit wie eine andere Welt vor. Eine Welt, deren Geschichte er kaum bis gar nicht kannte und deshalb keine Schlüsse für dies und jenes zogen konnte. Alles war fremd und hinterfragbar. Lange hatte Benethor sich nicht mehr so gefühlt. Von Neugier erfüllt, welche gestillt werden wollte.
Die steineren Gesichter der Familie Windspalter mahnten ihn zur Zurückhaltung und überließ vorerst seinen Gastgebern das Wort.
Grimmig, aber dennoch gastfreundlich, bedankte sich Hal für die Nachricht, die Benethor ihn hat zukommenlassen.
"Ich sah es als Gelegenheit. Ich alleine kann gegen die Thalmor nichts ausrichten. Wir waren beide nicht im Großen Krieg, um uns dem Aldmeri-Bund zu stellen. Doch heißt das nicht, dass wir nun mit den Konsequenzen aus diesem Krieg leben müssen", sprach Benethor aus Überzeugung und ließ sich von Hals Düsternis nicht einnehmen. Der Nord wirkte völlig befreit. So als hätte zuvor eine Rolle gespielt oder zumindest die Fassung vor all seinen Untertanen bewahrt.
Hier in der trauten Dreisamkeit ließ er seinen Gefühlen freien Lauf.
Benethor erwiderte nichts dazu und ließ den Jarl sich beruhigen. Hal setzte daraufhin auf ein anderes Thema an, welches er mit dem vorherigen verknüpfen wollte.
Doch ehe er darauf eingehen konnte, stand Hroki plötzlich auf und wandte sich dem Kamin zu. Sie rezitierte eine Art Weissagung oder Prophezeihung, doch kannte der Bretone sie nicht. Einige Begriffe und Namen sagten ihm etwas, doch war der Sinn dahinter für ihn nicht ganz verständlich.
"Als wären Ulfric Sturmmantel, die Deadrafürsten und die Thalmor nicht genug. Mit einem Drachen wie diesem Alduin hat Himmelsrand eine weitere Gefahr, welche sich auf ganz Tamriel ausbreiten könnte", sprach Benethor warnend. Himmelsrand war durch seine vielen Machtwechsel, dem Bürgerkrieg und nun auch den Drachen an seine Kapazitäten angelangt.
Ein Angriff der Thalmor könnte Hal nicht nur Reach, sondern vielleicht seine gesamte Heimat kosten.
Und deswegen bat Hal auch nach dem einzigen, was ihm in dieser Situation helfen könnte.
"Es gäbe durchaus Möglichkeiten. Der Drache mit dem ich sprach nannte sich Voliiznir, der Drittgeborene von Akatosh. Bevor wir uns trennten, sagte er, ich solle zur rechten Zeit zu ihm kommen. Scheinbar meinte er dies damit", erzählte Benethor und überlegte weiter.
"Auch König Guthrum könnte uns in dieser Angelegenheit helfen. Die Thalmor haben keine andere Wahl, als Reach über Einsamkeit anzugreifen. Somit müssen sie den westlichen Seeweg wählen und kommen dabei an Jehanna vorbei. Guthrum könnte eine Blockade für einige Monate errichten. Doch bei dieser Bitte wird er sicher einen Preis haben."
Benethor grübelte weiter. Viele Möglichkeiten hatten sie nicht mehr. Zumindest noch nicht. Er selbst hätte auch gerne seine Hilfe angeboten, doch hatte er eine eigene Mission, die er zu erfüllen hatte.
So oder so. Die Begegnung mit König Guthrum ist unausweichlich. Daher würde ich noch heute eine Taube mit einem Gesuch losschicken."
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Hroki und Hal

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Mo Mai 07, 2018 12:01 am

Turdas, 19. Abenddämmerung 4Ä 201 14:15 Uhr

Die düstere Stimmung mochte nicht vergehen. Hal wusste es zu schätzen das Benethor versuchte ihn und Hroki etwas aufzuheitern, doch der Gedanke an die Heimtücke dieser Daedra in Elfengestalt brachte ihm nur Übelkeit. Hroki war an auf ihren Platz zurückgekehrt, wo sie spontan seine Hand ergriff deren Druck er zärtlich erwiderte. Die Dinge waren nicht zu ändern. Sie mussten da durch. Dennoch schien Hroki wie er durch die Erzählungen des Bretonen aufgeschreckt zu sein."Der Drittgeborene von Akatosh?" fragte sie auf einmal hellhörig. Auch Hal weitete die Augen. "Ich hab in den alten Sagen von den Drachen viel als Kind gehört." sagte er und vergas die Thalmor für einen Moment. "Der Name Voliiznir sagt mir allerdings nichts." "Mir auch nicht." bestätigte Hroki und legte ihre freie Hand überlegend an ihr Kinn. "Aber wie Benethor bereits sagte, scheint die Antwort auf dieses Rätsel bei ihm selbst zu finden sein." Der Jarl holte tief Luft. "Wenn er tatsächlich Akatoshs dritte Schöpfung darstellt, muss er mit Alduin zu den höchsten Drachen gehören. Seit ihr euch sicher das er nicht auf dessen Seite steht und euch betrogen haben könnte, Benethor?" Es war eine sehr unsichere Entscheidung auf eine alte Legende zu setzen, die er bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Doch seit den Gerüchten der Zerstörung Helgens und dem Drachenangriff beim Westlichen Wachturm vor Weisslauf vor einer Woche, war Hal gewillt auch dieser Erzählung des Bretonen Glauben zu schenken.
Er wusste nicht was er fühlen sollte. Freude, Verzweiflung, Hass oder vielleicht sogar Hoffnung? Er blickte abwechselnd Benethor und dann Hroki nachdenklich an. "Die Drachen sind eine Bedrohung die wir genauso ernst nehmen müssen wie die Thalmor. Vielleicht sogar noch ernster, wenn ihre Rückkehr das Ende der Welt bedeutet wie wir sie kennen." Er streichelte mit seinem Daumen über Hrokis festgehaltene Handfläche. Sein Blick aber galt nun ganz Benethor. "Und wenn dem so ist, wären die Thalmor gut beraten ihre Pläne einstweilen auf Eis zu legen. Zur Not müssen wir sie dazu zwingen. Doch dafür müssen wir vorher irgendetwas über die Drachen in Erfahrung bringen, dass uns bei der Lösung dieses Problems weiterhilft.
Mir gefällt es nicht das ihr wieder diesen Drachen sehen wollt. Aber wir haben wohl keine andere Wahl mehr.
Hat dieser Voliiznir gesagt wo ihr ihn aufsuchen sollt?"

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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Benethor Brumbart am So Mai 20, 2018 6:39 pm

Trotz der aufheitertenden Worte Benethor's, blieb die Stimmung gedrückt und düster. Zu schwer wog das Gewicht, welcher Nachricht auf seinen Schultern beschwerte.
Benethor konnte es mitfühlen. Kaum könnte er sein Reich einen, scheinen neue und furchtbare Feinde sich auf ihn und sein Reich stürzen.
Und in der Stille sprach Hroki den wohl geheimnisvollsten Widersacher an.
Auch wenn Benethor lebendig und ohne Schaden davon gekommen war, verhieß die Ankunft dieses Eisdrachens zwangsweise nichts gutes. So vermutete zumindest der Bretone.
Die beiden nordischen Adeligen teilten ihm ihr Unwissen mit und wollten sich vergewissern, ob dieser Drache Benethor nicht betrogen hätte.
Darauf kannte er bereits sie Antwort.
"Er sprach nicht viel über seine Brüder. Nur, dass er selbst wieder zurück ist und selbst Alduin nicht aufhalten könne. Dennoch hat er mich verschont und forderte bereits ein Wiedersehen. Egal was dieses Wesen an mir findet, es erwartet mich. Somit ist meine Antwort nein. Ich bezweifle, dass er sich mit dem Erstgeborenen zusammen getan hat, um mich in eine Falle zu locken."
Benethor schwieg auf die darauffolgende Analyse und nickte zustimmend. Er hatte recht. Thalmor hin oder her. Diese Wesen sind von göttlicher Macht beseelt, wie es der Bretone noch nie zuvor gespürt hatte.
In seinem Leben ist er einigen deadrischen Artefakten begegnet, doch diese Macht des Drachen war weitaus erhabener. Niederdrückend , tödlich und zugleich...ruhig. Eine genauere Analyse konnte er erst bei einem Wiedersehen mit Voliiznir durchführen.
Hal sprach seine Bedenken aus und fragte nach dem Ort, an dem er den Drachen treffen sollte.
"Er nannte den Ort Hals der Welt. Von Weißlauf aus konnte ich ihn schon sehen. Doch durch die Zusammenkunft meiner Gemeinschaft fühlte ich mich erstarkt, meinen Ruf in Hochfels reinzuwaschen und meine Heimat vor der Einnehmung der Thalmor zu schützen. So führte mein Weg zu Euch, um so schnell und sicher wie möglich nach Hochfels zu gelangen. Doch es scheint, als bleibt mir keine Wahl, als Hochfels noch warten zulassen. Doch wenn ich das für Euch tue, verlange ich mehr als das Treffen mit König Gothrum. Ihr müsst mir auf irgendwmeine Weise Unterstützung zukommen lassen, welche mir bei meinem Ziel behilflich ist. Im Gegenzug werde ich in Hochfels nur in den höchsten Tönen von Euch sprechen. Und glaubt mir. Ein guter Ruf in Hochfels lohnt sich immer."
Benethor wollte hier niemanden bestechen, doch je mehr Zeit er verlor, umso mehr Einfluss bekamen die Thalmor und umso schwieriger würde es sein, seinen Namen reinzuwaschen.
Somit muss er die verlorene Zeit gut machen und dies in Form einer Gefälligkeit von Seiten Markarth's.
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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Mi Mai 23, 2018 8:32 am

Die Drachen also. Hal und Hroki merkten beide dass sie sich nicht gerade wohl bei dem Gedanken fühlten die geschuppten Ungeheuer aus den Legenden als potentielle Hilfe im Kampf gegen die Thalmor einzusammeln. Aber blieb ihnen eine Wahl? Nein. Hal erinnerte sich wie er an langen Abenden in der Wildnis am Feuer mit seiner Mutter saß, und Ina Nachtherz, einst die Tochter des Häuptlings der Skaal ihm Geschichten über die Drachen erzählte. Wie ihre riesigen Schatten das Antlitz der Erde bedeckten und darüber hinwegrauschten. Da die Skaal über die Kinder Akatoshs mehr als durchschnittliche Nord Bescheid wussten, lernte Hal auch Dinge die andere in seinem Alter nicht erfuhren. Seine Mutter schonte ihn nicht. Sie erzählte ihm all diese Dinge da man sie auch jungen Skaal wie ihr in frühen Jahren nicht vorenthalten hatte. Hal erfuhr so auch einiges über die Drachenpriester. Besonders einer schien es seiner Mutter angetan zu haben. Miraak.

"....einst gehörte er zu ihnen.Den Drachenpriestern. Hier regierte er in ihrem Namen. Herrschte über Solstheim. Doch er diente den Drachen nicht. Er verschlang sie. Und wie sie will er zurückkehren." In seinem Auge sah er die Schatten von geflügelten Schatten in der Nacht. Meinte die Anwesenheit von mächtigen Kriegern der Stimme zu hören. Und dann wie seine Mutter noch schelmisch hinzufügte.
"Du dachtest doch nicht das er das einzige wäre. Er war nur das erste......
DRACHENBLUT!"

https://www.youtube.com/watch?v=iVtzowtKoV0&t=36s

Lange schwieg er nach diesen Gedanken. Hörte abwechselnd Benethor und Hroki zu. Nach längerer Zeit sagte er schließlich: "Es ist die Aufgabe des Drachenbluts laut den Legenden die Drachen zu besiegen. Man munkelt das ein neues Drachenblut jetzt wo die Dämmerung der Zeit angebrochen ist wieder gesichtet wurde. Ob die Gerüchte wahr sind, weiss ich nicht zu sagen. Nur das wir dem nachgehen sollten wenn wir etwas gegen die Thalmor in der Hand haben und die Drachen ohnehin besser verstehen wollen um sie zu besiegen.... "
Er hörte lange in die Stimmen der Vergangenheit in sich hinein, ehe er weitersprach. "Hoch Hrothgar. Der Ort ist alt. Sehr alt. Ich habe die 7000 Stufen nie bestiegen. Aber als höchster Ort von Himmelsrand wäre er für einen Drachen als Hort würdig. So viel steht fest." Er kratzte sich an der Nase.
"Obgleich ich einsehe das eine Reise nach dorthin viel zu lange dauern würde. Sie kostet Zeit. Zeit die wir nicht haben. Und für die wir euch selbstverständlich entschädigen müssten. Benethor."

Plötzlich öffnete sich die Tür zu Hals Gemach und Calcelmo kam in den Raum geschritten. Die Finger ineinander verschränkt und rumknetend. Der Hochelf blickte verlegen zu Boden. Hal blickte ihn für einige Sekunden fassungslos an, und erhob sich dann langsam. „Calcelmo, ich hoffe ihr habt eine gute Erklärung für diese Störung.„Verzeiht mir, mein Jarl.“ sagte der Hochelf kleinlaut. „Aber ihr erwähntet das ihr einen Weg sucht um Herrn Brumbart schneller nach Hoch Hrothgar zu schicken. Nun ich wüsste einen Weg.“ Hal wechselte mit Hroki verblüffte Blicke. „Sprecht, Hofmagier.“ sagte Hroki als erste. "Wenn ihr uns tatsächlich helfen könnt, können wir vielleicht darüber hinwegsehen das ihr unser Gespräch belauscht und anschließend gestört habt."
"Ich entschuldige mich." sagte Calcelmo kleinlaut mit einer Verbeugung. "Seit ihr Jarl seid, ist meine Rolle als Hochelf durch eure Feindschaft mit den Thalmor noch unsicherer geworden. Ich versuche euch nur meine Nützlichkeit unter Beweis zu stellen." "Calcelmo...." sagte Hal bedrohlich. "Die Vogt hat euch einem Befehl gegeben." "Sehr wohl, mein Jarl." sagte der alte Elf schnell und fasste sich.
"Seit ihr dankenswerter Weise die Falmer in Nchuand-Zel getötet habt, konnte ich in den letzten Tagen vor eurer Krönung Teile der Ruine gefahrloser in Augenschein nehmen, die ich wegen ihnen vorher nicht betreten konnte. Eine alte verborgene Kammer habe ich gefunden.“ Er holte tief Luft. „Jedenfalls fand ich eine alte Aufzeichnung in eine Wand eingraviert in der die Dwemer ihre Experimente festhielten mit der sie offenbar Gegenstände in der Welt herumschickten oder um es fachlich auszudrücken teleportierten. Der dwemerische Clan in Markarth hatte das Bündnis der Dwemer in Morrowind nicht gutgeheißen und deshalb Vorkehrungen...“ „Moment.“ unterbrach ihn Hal barsch. „Gegenstände?! Wir reden von Personen, Hofmagier!“ Der alte Elf schüttelte sich unbehaglich. „Gewiss, gewiss, mein Jarl. Aber ich glaube dass das kein Problem sein sollte. Meine Forschungen habe ich bereits mit Lebewesen durchgeführt, die bisher wieder lebend zu mir zurückkamen.“ Er kratzte sich am Kopf. „Obgleich ich zugebe das ein Mensch noch mal etwas anderes darstellt.“ „Hauptsache es funktioniert.“ sagte Hal etwas zurückhaltender als er sich entschieden hatte über die Unterbrechung hinwegzusehen. „Wo sind die Aufzeichnungen?“ „In meinem Labor. Ich kann sie leider nicht zeigen da die Dwemer von deren Selbstzerstörung gewarnt haben sollte man das Wissen weitergeben. Es gibt aber eine Kopie dieser Aufzeichnungen in einer anderen Dwemerruine die noch gewartet gefunden zu werden.“ „Da habt ihr es, Benethor.“ sagte Hal sichtlich zufrieden. „Als Gegenleistung für eure Reise nennt euch Calcelmo den Ort wo ihr das Wissen zur dwemerischen Teleportation finden könnt. Wie heißt die Ruine Calcelmo?“
„Mzurkngthar.... und sie liegt bei Jehanna.“

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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Benethor Brumbart am Mo Mai 28, 2018 1:27 pm

Hal schwieg, sehr zur Besorgnis des Bretonen. Kaum hatte er einen möglichen Verbündeten gefunden, musste er ihm schwere Kunde überbringen. Nichts, was dem ehemaligen Ritter leichtfiel. Doch gewisse Dinge mussten geschehen. Dieser Meinung war er zumindest und hielt daran fest. Natürlich war nichts in Stein gemeißelt, doch gab man Ihnen die Richtung vor. Ein Abweichen kam nur selten in Frage. Doch Zeiten der Not erforderten Maßnahmen, die man zuvor noch nicht bedacht hatte.
Hal brach sein Schweigen und erzählte von einem Drachenblut und Gerüchten über seine Sichtung.
Der Jarl gab dem Bretonen noch einige Erfahrungen und Ratschläge auf den Weg, ehe er auf sein Angebot einging. Und tatsächlich war der Jarl bereit ihn zu entschädigen, doch unterbrach ein interessant wirkender Hochelf den Jarl, ehe er auf Details eingehen konnte.
Für Benethor war dieser Hofmagier etwas zu geschwätzig, doch wackelten die leicht spitzen Ohren bei der Erwähnung dieser alten Magieform.
Portale. Oder auch als Portalmagie bekannt. Lange glaubte er dieses Wissen als verloren. Doch nun bot sich ihm eine Möglichkeit, an dieses Wissen heranzukommen. Eine mögliche Waffe gegen die Thalmor! Je länger er zuhörte, desto neugieriger wurde er. Doch hielt er sich zurück. Am liebsten hätte der Kampfmagier ihm tausend Fragen dazu gestellt, doch war ihm bereits klar geworden, dass seine Fragen beantwortet werden würden. Es ist, wie Jouane es ihm gesagt hatte.
So blieb er weiterhin stumm, ehe ihm Hal das Angebot machte.
"Zwar habe ich bislang von dieser Dwemerruine noch nichts gehört, doch vertraue ich bei diesem Handel an Eure und die Ehrlichkeit Eures Hofmagiers. Ich werde eure Angebot annehmen. Auch werde ich die Reise alleine antreten. Bis zu meiner Rückkehr werden euch meine Gefährten mit all ihren Fähigkeiten zur Seite stehen und euch unterstützen", versprach Benethor, stand auf und reichte dem Nord die Hand, um den Handel abzuschließen.
Benethor setzte sich anschließend wieder und sah den Hofmagier an.
"Für euren Zauber? Wie lange werden Vorbereitungen dafür dauern? Ich würde so schnell wie möglich aufbrechen."
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Hal, Hroki, Calcelmo und Benethor

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Di Jun 05, 2018 11:32 am

Es stimmte schon das angesichts der feindlichen Beziehungen zwischen heimatbewussten Nords wie Hal und den Thalmor Calcelmos Herkunft politisch ein hochsensibles Thema war. Es gab unter den Widdern viele die es gerne gesehen hätten, wenn der Hochelf in seiner Rolle als Hofmagier entlassen und außer Landes verwiesen worden wäre. Hal war auch nicht über alle Dinge mit Calcelmo besonders glücklich. Zum Beispiel über die Kosten die seine Dwemerforschung verursachte. Konflikte waren vorprogrammiert wenn zur Neuordnung der Finanzen die eine oder andere Einsparung in dessen Forschung vorgenommen werden musste. Nichtsdestotrotz konnte Hal es sich nicht leisten den Altmer gehen zu lassen. Erstens wusste Calcelmo zu viel über die Dwemer, die nun mal ein unauslöschbares Erbe der Stadt und des Jarltums waren. Außerdem war er nun in Markarths kleine Schwachstelle eingeweiht. Würden die Thalmor Wind von der Verbindung im Tal der Trauer mit Nchuand-Zel erfahren, war die Verteidigung der Stadt nichts mehr wert. Und der letzte Grund war einfach das Calcelmo als einer der besten Magier Himmelsrands galt. Womöglich sogar der beste und erfahrenste unter den Hofmagiern war. Zudem hatte es bisher noch keinen Zweifel über seine Loyalität gegeben, sodass Hal alles daran setzen wollte das dies so blieb. Insofern war er mit den jüngsten Entwicklungen um Benethor zufrieden. Er nahm Benethors Hand an und drückte sie um den Handel abzuschließen.
"Ich wünsche euch alles Glück der Welt das ihr die Dinge in Erfahrung bringen könnt die wir brauchen um weiterzukommen. Calcelmo, Benethors Gefährten, die Vogt und ich verlassen uns darauf das ihr ihn wohlbehalten von dort zurückholen werdet wo ihr ihn sogleich hinschicken werdet." "Sehr wohl, mein Jarl." sagte Calcelmo und neigte vor ihm ehrfürchtig den Kopf. "Wenn ihr euch bitte aufrecht vor mich hinstellen würdet, Herr Brumbart." bat Calcelmo den Bretonen. Anschließend gab er ihn einen bläulichen kristallartigen Stein. "Dieser Stein wird euch zu dem Drachen führen. Haltet ihn mit euren beiden Händen an euer Herz gerichtet. Ja genau so. Wie ihr seht habe ich auch einen solchen Stein. Die beiden sind miteinander verbunden. Deshalb bitte ich euch bei allen Göttern ihn auf keinen Fall zu verlieren. Sonst kann ich euch nicht zurückholen. Wenn ihr zurückwollt, dann wirkt irgendeinen harmlosen Zauber auf den Stein. Ich werde die Wirkung auf seinem Zwilling merken." Der Altmer hob beschwörend die Hände.
"Gut. Schliesst jetzt die Augen und stellt euch den Drachen vor mit dem ihr sprechen wollt. Wenn ihr zurückkommt stellt euch das Gesicht des Jarl oder meins vor. Bereit? Gut. Konzentriert euch." Und dann wirkte Calcelmo einen bläulichen Zauber kugelartigen Zauber den er auf Benethor und den Kristall auf dessen Brust schoss. Nach einigen Sekunden war alles vorbei und der Bretone war verschwunden.

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Re: Der Saal des Jarl

Beitrag von Benethor Brumbart am Mi Jun 06, 2018 9:33 am

Benethor drückte die Hand so fest, wie er es auf dem adligen Hofe von Dolchsturz gelernt hatte. Doch der Nord, der allein durch seine Statur schon mächtiger wirkte, hatte einen deutlich stärkeren Händedruck. Er ließ all sein Vertrauen hineinfließen, was den Bretonen in seiner Aufgabe bestärkte.
"Ich werde mein Bestes geben, Jarl Hal Windspalter!"
Er wandte sich nun Calcelmo zu und tat wie ihm geheißen.
Der Rothaarige nahm den Seelenstein, welcher mit bekannter Magie beseelt war.
Der Kampfmagier Verstand das Prinzip dieses Zaubers, wenn auch er einige Wochen brauchen würde, um ihn perfekt anwenden zu können.
Im nächsten Moment hob der Altmer die Arme und stellte sich Voliiznir vor, wie er auf der Spitze des Hals der Welt wartete.
Ein helles Licht in Form einer Kugel entstand in Calcelmo's Hand und wurde anschließend auf den Bretonen geschleudert.
Benethor löste sich an Ort und Stelle auf. Jede Faser seines Körpers würde in gleißendes Licht getaucht und verschwand aus der Dunkelheit der Gemächer des Jarl.

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Re: Der Saal des Jarl

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