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Weg der Jarl

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Weg der Jarl

Beitrag von Sheogorath am Mi Nov 30, 2016 11:43 am

Wenn man in Markarth auf der Flussseite im Arbeiterviertel in Richtung Festung Unterstein geht,
kommt man an dem Eingang der Hallen der Toten vorbei. Links davon
beginnen die Treppenstufen die zum Gipfel des höchsten Berges führen welcher weit über Markarth thront. Nämlich die Karthkrone. Die Treppenstufen entstanden wie der Rest Markarths durch die unvergleichliche Arbeit der Dwemer.
5000 Stufen führen zu dem legendären Gipfel über der Stadt aus Stein. Weniger als am Hals der Welt.
Allerdings älter und zahlreich genug um aus einen übereifrigen Krieger einen klapprigen Greis zu machen.  Die Dwemer errichteten  auf dem Gipfel eine Art Observatorium in Form eines kreisrunden Raumes mit Kuppel in dem heute
der Schrein der Göttlichen untergebracht ist. Derartige Schätze oder Aufzeichnungen sind durch Reikmannische Plünderungen verloren gegangen. Nur eine außerhalb des Tempels gelegene Sonnenuhr sowie ein alter Dwemerkalender sind erhalten geblieben. Über das Zeitalter der Reikmannen sind so gut wie keine Aufzeichnungen vorhanden.
Die einzige nennenswerte Quelle liefert uns Jarl Thranvjur der Alte, welcher im Jahre 1Ä 423 die
Treppen erstmalig im Alter von 89 Jahren bestieg. Demnach nutzten die Reikmannen den Gipfel als Kultstätte für ihre Religion. Thranvjur war es auch der den Weg der Jarl ins Leben rief.

So wurde es schließlich Gesetz, dass ein Jarl zwar die Besteigung des Berges verweigern darf, dafür aber solange nicht von den Priestern für sein Amt gesegnet werden kann. Der Legende nach gilt die Herrschaft eines jeden Jarls als verflucht, der den Aufstieg nicht gemacht hat. Wer den Aufstieg unternimmt muss bei den Treppen die Neun Wegschreine der Göttlichen passieren und jeweils ein Gebet sprechen. Zum Beweis für die Bürger und den Klerus das der Jarl einen Schrein passiert und nicht ausgelassen hat, muss der Anwärter an jedem Wegschrein ein von weiten am Rauch erkennbares Feuer entzünden. Nur wer vor Sonnenaufgang des nächsten Tages wieder zurück in Markarth ist, kann Jarl werden. Wer die Zeit überschreitet verliert diesen Anspruch. Dies war wohl auch die Motivation für viele den Aufstieg zu verweigern.

Dennoch taten es ihm viele Jarl in darauffolgenden Jahrhunderten nach, da die Verweigerung einem Affront an die Göttlichen gleichkam. Sie wollten seinem Ideal folgen. Denn Thranvjur war der Meinung das viele der Verantwortung als Herrschende nicht gerecht wurden, da die Macht immer leicht zu Arroganz, Habgier und Kaltherzigkeit verleite. Der Pilgerweg zur Karthkrone müsse dem jeweiligen Herrscher von Reach lehren sich für niemals etwas höheres als einen Menschen zu halten. Thranvjur wollte das die anstrengende Besteigung des Berges jedem Jarl die Schwierigkeiten seines Amtes aufzeige mit denen man lernen müsse umzugehen. Die von ihm angebrachte eherne Schrifttafel zu Beginn des Weges bringt es diesbezüglich auf den Punkt:

" Gehorche dir selbst bevor dir andere die gehorchen sollen. "

Thranvjur stellte mit diesem Satz jeden gekrönten Jarl vor die Tatsachen. Wer nicht bereit ist selbst Verantwortung zu übernehmen indem er sich bei Besteigung des Weges von allen weltlichen Genüssen der Macht lossagt, verdient es eben nicht über jene Macht zu verfügen. Thranvjur hielt selbst wie kein zweiter an seinen eigenen Vorsätzen fest, indem er jeglichen Besitz verachtete. Sogar Bettler sollen besser als Thranvjur gekleidet gewesen sein, der stets eine braune alte Robe trug. So sehr der alte Jarl beim einfachen Volk beliebt war, war er beim Adel und bei Kaufmännern verhasst die er zur Beseitigung der Armut stärker besteuerte. Bekannt war auch seine Weigerung in Festung Unterstein zu leben, die er nur als regulären Arbeitssitz nutzte. Thranvjur starb schließlich mit 118 Jahren. Die von ihm begründete Tradition erfreute sich allerdings so großer Beliebtheit das viele seiner Nachfolger die Jarl-Pilgerfahrt beibehielten. Wie Thranvjur schrieben viele auf Felswände Gedichte oder ihre regulären Gedanken. Lange galt der Weg der Jarl als vergessen. Doch nun ist es an der Zeit eine Tradition wieder ins Leben zu rufen, die in Reach viele weise und gerechte Herrscher hervorbrachte.


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