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Schankraum

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Schankraum

Beitrag von Sheogorath am Do Dez 01, 2016 6:47 am

Das Gasthaus Silber-Blut, ehemals "Klepprs Perle", ist das einzige Gasthaus in Markarth und ein beliebter Aufenthaltsort für hart arbeitende Tagelöhner, Söldner oder Abenteurer auf der Durchreise. Durch den großen Kamin ist es hier auch im Sommer stets brütend heiß. Reisende die Markarth das erste Mal besuchen, bekommen hier die erste Gelegenheit auf den berühmten Steinbetten zu schlafen. Die Getränke die im Schankraum ausgeschenkt werden könnten allerdings besser sein. Der Met gilt als wässrig oder gepanscht, und ist daher auch entsprechend billig. Teurer Met muss aus Weißlauf oder Rifton importiert werden und ist hier fast unbezahlbar. Dementsprechend greifen die Einwohner Markarths lieber auf Frabbis hausgemachten Wacholderbeeren-Met zurück, der als der beste in Himmelsrand gilt. Dieser ist aber nur saisonal und begrenzt zu einem ebenfalls hohen Preis zu haben. Daher trinken die meißten Bewohner eher bretonischen Wein, der durch die Nähe des Nachbarlandes das wohl das am besten schmeckende und bezahlbarste Getränk ist. Besser ist das Essen. Frabbis Ziegeneintopf sucht seinesgleichen. Leider hat das Gasthaus schon bessere Zeiten gesehen. Seit der Wirt Kleppr beim Markarther Silber-Aufstand verstorben ist, ist ein Riss durch seine Familie gegangen. Dies hat sich auch auf die allgemeine Stimmung im Gasthaus niedergeschlagen. Die Leute bleiben eher für sich und versenken ihre Gesichter in ihren Krügen. Musik gibt es auch keine mehr, seit der Barde Ogmund bei der Schlacht von Dushnik Yal ums Leben kam. Seitdem wird ein neuer Barde bisher vergeblich gesucht.

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Re: Schankraum

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Do Feb 08, 2018 10:42 am

Turdas, der 19. Abenddämmerung: 6:00 Uhr morgens

Es war früher morgen als Hal in der Hexenheilerei erwachte. Hrokis Kopf
kuschelte halbseitig zwischen seiner Schulter und Brust, und sorgte dafür das diese Körperstelle nach einer neuen Position schrien. Im Halbschlaf wich sie zurück, als er sich langsam erhob ohne sie zu wecken. Er war müde und noch immer schmerzte sein gesamter Körper, obgleich die beiden ihre Hochzeitsnacht doch hatten geniessen können. Er bemühte sich leise zu sein, als er sich anzog um zu dem Schrein zu gehen. "Wir sehen uns später." sagte sie mit geschlossenen Augen. Er beugte sich zu ihr und gab ihr einen Kuss. "Ja. Versuch noch etwas zu schlafen. Der Tag wird anstrengend." Als Antwort rollte sie sich nur in ihre Decke ein. Als Hal in die Stube des Gasthauses trat, war da nur Frabbi die Metkrüge polierte. "Guten Morgen." sagte er noch etwas kurz angebunden. "Morgen." grunzte Frabbi und warf ihm einen kurzen Blick zu. "Liegt Hroki noch im Bett?" "Ja." "Setz dich her. Ich mach dir Frühstück." Er gehorchte und setzte sich an den Tresen, und bekam bald einen großen Teller Spiegelei mit Lachs, Speck und Wacholderbeeren vorgesetzt, an dass er sich schnell heranmachte. "Es gibt eine Änderung." sagte Frabbi ohne ihn anzusehen. "Du wirst erst beten und danach in die Gewänder eingekleidet. Priesterin Senna holt dich in einer Stunde ab." "Gut zu wissen." sagte Hal und blickte auf. "Das schmeckt köstlich Frabbi." Die Wirtin zuckte nur mit den Schultern. Nach einer Weile besann sie sich eines besseren. "Hör zu." sagte sie ernst. "Ich weiss das du ein guter Mann für Hroki sein wirst. Einen besseren hätte sie wohl nicht bekommen können. Aber..." "Du musst dich nicht rechtfertigen, Frabbi." sagte Hal und nahm einen Schluck der beigefügten Milch. "Ich kann verstehen wenn du mich nicht leiden kannst." "Das ist es nicht." sagte Frabbi und fuhr mit dem Polieren fort.
"Zu viel ist mir verloren gegangen Hal. Mein Mann, beinahe meine Tochter und nun eine alte bekannte Welt." Sie blickte im Schankraum umher. "Ich kann nach allem was passiert ist keine Freudensprünge machen. Auch wenn dazu vielleicht Anlass besteht." Dann blickte sie auf ihn. "Ich gebe dir jedenfalls nicht die Schuld für Klepprs Tod." Er wagte es seine Hand auf ihren Arm zu legen. "Selbst wenn hätte ich es dir nicht übel genommen. Ich bin froh das wir ehrlich zueinander sprechen können." Frabbi nickte nur als schließlich Senna in das Gasthaus trat.
"Seid ihr bereit, Hal Windspalter.""Ich bin bereit."

tbc: Schrein des Talos

_________________
"Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand, und wir werden nicht aufgeben bis das Volk von Reach auch selbst Reach regiert."

Hal Windspalter bei  der Karthspitze
im Jahre 4Ä 201 
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Re: Schankraum

Beitrag von NPC am So März 25, 2018 5:22 pm

Delvin come from: Innenstadt und Marktplatz von Markarth

Turdas, der 19. Abenddämmerung: 8:45 Uhr morgens

Wer nun glaubt, der kahle Delvin würde in seiner Rüstung auffallen, der hat die Verschlagenheit von diesem Schlitzohr vergessen. Kaum hatte er den Trank der Unsichtbarkeit getrunken, kam er durch die Öffnung des Tores durch Silja hinein. Er entdeckten Endon, seinen Geschäftspartner und steckte ihm ein Pergament in die Westentasche. Darauf stand folgende Notiz:

"Ein Zimmer voll Silber."

Endon verstand sofort und mietete ein Zimmer und ein Fass voll Met. Emden sagte der Gastwirtin, dass er es nutzen wollte, um auf den neuen Jarl mit ein paar Freunden zu trinken.
Durch den Trubel war es voll im Gasthaus. Delvins Unsichtbarkeit löste sich, als er sich zwischen zwei Orks vorbeigedrängt hatte. Die beiden Orsimer waren mit dem Armdrücken beschäftigt, weswegen sie den Dieb nicht bemerkten, als er sich an einem jubelnden Gast vorbeischlich und den Weg zu seinem Zimmer einnahm.
Vor seiner Ankunft hatte er dem größten Verbrecher von Reach eine Nachricht zukommen lassen. Halmar.
In der Vergangenheit waren die Beiden öfters in die Quere bekommen. Besonders Halmars Bedürfnis, sich überall einzumischen, hatte die Schatten häufiger ins Wanken gebracht.
Delvin konnte Brynjolf für diesen Vorschlag nicht verstehen. Seit ihrem Aufschwung hatten sie genug Spitzel in den großen Städten von Himmelsrand. Doch es musste ausgerechnet der Kerl sein.
Delvin akzeptierte es auf den Weg nach Reach und freundete sich mit dem Gedanken an. Seit langem hatte ihn ein Auftrag nicht mehr so viel Einfallsreichtum gefordert. Und bisher war alles nur Vorbereitung für die Begegnung mit Halmar.
Delvin saß im Zimmer, zapfte sich und Halmar einen Krug Met und nahm schon mal einen Schluck.
Es verging eine Weile, ehe sich die Tür öffnete.
"Ah, Halmar! Nehmt euch einen Stuhl und ein Getränk", sprach er mit tiefer freudiger Stimme und trank anschließend einen großen Schluck, damit Halmars Brüllattacken angenehmer zu ertragen war.
"Stell dich nicht so an und setzt dich! Wir haben einiges zu besprechen und du bist mir noch was schuldig", sprach der Bretone nun ernster.
Er lehnte sich nach vorne, um dem Treffen die gewisse Spannung zu verleihen. Halmar sollte wissen, dass die Ergebnisse aus diesem Treffen ihrer beider Kopf kosten könnte.
"Maven will Informationen, welche sie gegen Markarth nutzen kann. Brynjolf will dies erfüllen. Jedoch wollen wir Maven eine Falle stellen. Sie ist zu gefährlich als Jarl und nach Mercer sind wir vorsichtig geworden."
Delvin ließ dies erstmal sacken, ehe er mit den genauen Details auftrumpfte.
"Wir brauchen Informationen, welche Maven dazu bringen müssen, Reach anzugreifen und die Silberbluts wieder an die Macht in Reach zu bringen."
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Re: Schankraum

Beitrag von NPC am Mo März 26, 2018 12:38 am

cf: Lager der Widder an der Karthspitze

Markarth draussen feierte. Es war lange her das Halmar seine Stadt so gesehen hatte. Und wenige kannten sie so gut wie er. Er, der als Gossenkind auf seinen dreckigen Straßen aufgewachsen war. Er, der vom Mitglied einer kleinen Verbrecherbande zum Anführer einer großen aufgestiegen war, ehe sie durch einen Hinterhalt bis auf das einzige Mitglied, ihr Anführer, getötet wurden der unerkannt fliehen konnte. Die Stadtwache die noch den Silber-Blut damals unterstand, hatte das ganze Jarltum auf den Kopf gestellt, um den Mann ausfindig zu machen, dessen kriminelles Netzwerk sich den Silberschlangen niemals hatte unterordnen wollen. Also tat er das was man von einem Kriminellen Anführer am wenigsten erwartete. Er wurde Mitglied der Stadtwache wo er Hal Windspalter traf. Hal....
Ja Halmar freute sich. Für Reach und auch für Hal. Auch wenn ihre Beziehungen gerade nicht die besten waren. Seit er den alten Narren gefoltert hatte, hatte Hal ihn Wochen über Wochen mit Nichtachtung gestraft. In seinem Posten hatte er ihn belassen, sonst wäre Halmar kaum dort wo er jetzt war. Doch es war eine Strafe. Die auch daraus bestand, dass er die neue Vogt, Hals Gemahlin Hroki statt Hal nun zu Gesicht bekam. Ab diesem Zeitpunkt verweigerte die Linke Hand der Rechten jegliches Entgegenkommen: Es war der Kopf der die Hand lenkte. Nicht ihre Schwester auf der anderen Seite. Er wusste dass das Ärger geben würde. Aber er wusste auch, dass die Informationen die er nun herausholte Hal verdeutlichen würden das er Halmar brauchte. Und deswegen würde er sich mit diesem alten Haudegen Delvin Mallory treffen. Die linke Hand hatte bei der Diebesgilde immer gemischte Gefühle gehabt. Lokale Verbrecher sahen in ihr eine ähnliches Feindbild wie viele Nords im Kaiserreich, dass nicht hierhergehörte und doch einem seine Ordnung aufzwang. Mit der Diebesgilde gab es deshalb ein inoffizielles Abkommen. "Lasst uns unsere Autonomie, und ihr könnt hier machen was ihr wollt." Ein System das dem Himmelsrand vor 100 Jahren ähnelte, als die Nord ihren Glauben noch frei ausüben durften und die Jarl noch halbwegs unabhängige Akteure gewesen waren. Nichtsdestotrotz brauchte Halmar die Diebesgilde. Und sie brauchten ihn. Mallory und er mochten zwar einander nicht besonders, aber sie respektierten sich.
Und das war etwas was Halmar nur über wenige Beziehungen zu anderen Menschen sagen konnte.
"Wir sind hier nicht in der zersplitterten Flasche, Delvin. Hier bin ich der Gastgeber!" sagte er barsch auf den Standardspruch hin und schenkte sich und gleich darauf Delvin Met ein und nach. Er erhob den Krug, prostete dem Bretonen zu und sprach: "Ich bin dir was schuldig? Ich kann mich nicht daran erinnern. Aber wenn du meinem alten Gedächtnis etwas nachhilfst, dass früher noch helle war als es der Gilde mit Informationen über die Wachposten in Unterstein verhalf an Calcemos Falmer-Aufzeichnungen zu kommen, was mich übrigens beinahe meinen hässlichen Kopf gekostet hat, dann denke ich weiss ich was ich dir schuldig bin. Einen Schlag in die Fresse weil ich meine Bezahlung immer noch nicht erhalten habe. Als Buchhalter der Gilde bist du ja dafür zuständig, alter Freund." Er konnte sehr ruhig reden wenn er wollte, so wie er es jetzt mit einem süffisanten Lächeln tat in dem eine gehörige Portion Wut mitschwang, als er die Kapuze ablegte und sein stark vernarbtes Gesicht offenbarte. Er legte seine Rechte auf den Handrücken, und nahm mit ihr eine greifende Pose nach oben ein, sodass sie wie eine große Spinne aussah die auf dem Rücken gelandet war und nun mit den Beinen zappelte. "Und was Maven betrifft..." sagte Halmar während er auf sein Geld wartete: "Sagt ihr das Hal seine Truppen in Festung Sonnwacht an der Grenze zu Falkenring in Richtung Norden abzieht. Er mobilisiert das Heer in den Druadach-Bergen, weil er einen Angriff von Tullius befürchtet. Sonnwacht ist damit ungeschützt. Ein perfekter Ort um im Süden einen Brückenkopf als stetige Bedrohung gegen Markarth zu errichten. Historisch gesehen bedeutsam weil Kaiserin Alessia damals Reach in der Schlacht von Sonnwacht bezwang. Was für Ziel für unser Dornenluder um dem nachzueifern was? Für euch nützlich um in Rift einige Wachen loszuwerden, damit ihr mit Maven leichter fertig werden könnt.Oder nicht?" Er lehnte sich zufrieden zurück. Man musste kein Mitglied der Diebesgilde sein um wie Halmar liefern zu können. "Und ich sage dir gleich was ich im Austausch für diese Informationen will, Mallory." sagte er trocken aber bestimmt als er seine schwarzen Augen zusammenkniff. "Informationen mit wem die Dämmerwacht verkehrt und ob sie Waffen oder Kriegsgeräte an irgendjemanden verkauft. Und mein Geld für die Geschichte mit Calcelmo. Und keinen Septim weniger!" Ja er war ein Bastard. Das wusste Halmar nur zu gut. Aber ein Bastard auf den man sich verlassen konnte. Denn nichts anderes war in diesem Spiel von Bedeutung!
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Re: Schankraum

Beitrag von NPC am Mi März 28, 2018 10:52 pm

Und wie zu erwarten war der Nord wieder aus der kahlen Haut gefahren.
"Ich hab das Zimmer gebucht. Du bist nur dazu gekommen, wie bei allem was du tust", lachte Delvin und stichelte den Schwarzhaarigen gerne.
Schon im nächsten Moment begingen wieder die Vorwürfe und das Beharren auf seine Geschichte. Nur wusste er nur die Hälfte der Geschichte.
"Tja, nur blöd, dass die Aufzeichnungen wertlos waren. Es war ein Runenzauber auf dem Buch, welches beim Öffnen hochgegangen ist. Seit dem wachsen mir auch keine Haare mehr, also sind wir wohl quitt", erzählte Delvin und prostete dem Quengler zu.
Delvin wollte ihn am liebsten unterbrechen, als er von Maven anfing. Doch der Nord war immer so leicht reizbar. Und bisher hatte ihn der Alkohol noch nicht den Mut verliehen, das Wort zu ergreifen. So schwieg er, ehe sein Gegenüber aufgehört hatte zu sprechen.
"Dein geliebter Hal scheint dir wohl nur Stallarbeiten und andere Handlangerarbeiten als Beschäftigung gegeben zu haben, weswegen ich dir deine Naivität mal wieder durchgehen lasse. Deine Worte kannst du dir schenken. Maven will was Handfestes."
Delvin war auf alles gefasst. Im Normalfall blieb Halmar ruhig und besann sich wieder auf seine Professionalität.
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Re: Schankraum

Beitrag von NPC am Sa März 31, 2018 10:25 am

Halmar zog wütend seine Hand zurück. Dieser verdammte Bretone machte ihn mal wieder wütend. Aber ja... Delfin war einer der wenigen die ihm gewachsen waren. Ein Unentschieden gegen ihn war besser als eine Niederlage. Er würde allerdings sich keine weiteren Ausbrüche erlauben, da er nur zu gut wusste das Delvin diese auszunutzen vermochte. "Ich habe euch all die Jahre vor Mercer gewarnt." sagte er ruhig und nahm einen Schluck Met. "All die Jahre habe ich dir und Brynjolf verdeckte Nachrichten mit seinen Kontakten in Markarth zukommen lassen, die darauf hindeuteten das er auf eigene Rechnung und nicht für die Gilde arbeitet. Zum Beispiel als rauskam das er ein eigenes Konto bei der Schatzkammer der Silber-Blut hatte, obgleich er doch genügend Möglichkeiten gehabt hätte sein Vermögen zu horten, nicht wahr? Ihr habt ihm dann auch noch die Lüge abgekauft, dass das das geheime Gildenmeister-Konto von Gallus gewesen sei, dass er lediglich übernommen habe...All die Jahre und ihr wolltet es mir bis zum bitteren Ende nicht glauben. Und jetzt kommst du hierher und sagst mir das ihr jene loswerden wollt, deren Werkzeug ihr wie schon von Mercer über Jahre hinweg ward...." Er knirschte mit den Zähnen. "Wenn ich die Gilde nicht meinerseits brauchen würde, würde ich nur lachen. Aber es bleibt mir gelinde gesagt im Hals stecken..."
Er lehnte sich auf dem Stuhl zurück und verschränkte die Arme.
"Als ihr Schoßhündchen kennst Maven besser als ich Delvin... Wenn ich also für dich nichts als ein Stallbursche von Hal bin, was ich immer noch besser als deinen Job finde, kannst du mir ja sagen welche Informationen sie will. Dann kann ich dir vielleicht auch besser helfen... Auch wenn sich alles in mir dagegen sträubt..."
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Re: Schankraum

Beitrag von NPC am So Mai 20, 2018 7:11 pm

Delvin grinste in sich hinein. Der Nord brauchte ab und zu Zurückweisung und Missgunst. So wurde er auf seinen Platz zurückverwiesen, wo er hingehörte!
Als Halmar mit seinem Gequacke über Mercer anfing, besah sich der Bretone seiner Fingernägel und gähnte. Nords. Hängen meist zu oft in der Vergangenheit fest. Dabei hatte die Diebesgilde Mercer selbst besiegt und all die Schätze zurückgeholt. Und nicht nur das! Auch waren sie wieder erstarkt und hatten auch in Markarth wieder die Hosen an.
Nachdem der Nord ausgeplappert hatte, machte Delvin weiter.
"Nun hör mal zu. Die Geschichte von Mercer ist vorbei und hat uns weit aus weniger gekostet, als angenommen. Dieser Geizhals hat doch kaum einen müden Septim angefasst, außer für dieses Vulkanglasschwert. War schon ne schöne Klinge. Hab sie aber versetzt und von dem Geld ne Runde in der Zersplitterten ausgegeben und auf jeden Fall...", sprach Delvin einfach weiter und trank zwischendurch von dem Met, der ihn immer geschwätziger machte. Er kam nicht zum Punkt und redete weiter über Mercer, schweifte ab und quatschte Minuten, ehe er zum eigentlich Thema zurückkam.
"...jedenfalls *rülps*, weißt du das Maven Jarl geworden ist und sie sich offen zum Kaiserreich bekennt. Jetzt ist das Kaiserreich noch durch die Elfen und die Sturmmäntel abgelenkt. Doch wird es nicht lange dauern, ehe die sich die Kanalisation vornehmen und dort aufräumen. Deshalb muss Maven in eine falsche Fährte gelockt werden. Es muss gezeigt werden, dass sie nicht für Rifton, sondern nur für sich selbst arbeitet. Und wir müssen den Bürgern den Mut geben, sich aufzulehnen. Deshalb musst du mir sämtliche Informationen über den Wohlstand des Jarltum Reach's, die Erträge des Jarltums und und und. Gib mir alles was du hast, damit Maven einen Grund hat Reach anzugreifen. Es muss hier etwas geben, was einen Wert für sie hat. Betrid's Forderungen allein werden nicht ausreichen. Dafür ist Maven zu klug. Schließlich muss es sich für sie lohnen."
Delvin hoffte, dass ihm der Bärtige helfen konnte. Ansonsten müsste er weiter rumfragen, doch war dies nun um einiges schwieriger, da Halmar der Spion von Hal war. Somit war er auch dazu befähigt worden feindliche Spione auszuschalten. Bisher herrschte ein Abkommen, seit die Diebesgilde in Markarth wieder erstarkt war. Doch mit diesem Vorhaben wäre die Vereinbarung nichtig, welche beinhaltete, dass die Diebesgilde freie Hand hatte, solange sie den Jarl und seine Umgebung in Ruhe ließen. Doch Delvin hätte sich die Informationen selbst holen können. Halmar hätte nicht mal mitbekommen, dass er da gewesen wäre. Doch wollte sich der Glatzkopf freundschaftlich zeigen und Halmar um die Infos bitten.
"Außerdem bin ich nicht das Schoßhündchen von Maven. Ich habe kaum Kontakt zu ihr. Wenn wäre ich der Schoßhund vom Gildenmeister, was ich ebenso nicht bin. Ach und ganz nebenbei...wie geht's deiner Schwester?"
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Re: Schankraum

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