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Schankraum

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Schankraum

Beitrag von Sheogorath am So Dez 25, 2016 2:31 pm

Für Mralki den Wirt der "Frostfrucht" sind Gäste Fluch und Segen zugleich. Segen da sie die Kasse des Gasthauses mit Septimen füllen, Fluch da sie Flausen in den Kopf seines Sohnes treiben auf Abenteuer zu gehen. Wie dem auch sei. Kurz vor der Grenze ist das Gasthaus ein guter Ort um in der Wildnis vor Anbruch der Dunkelheit noch ein Dach über den Kopf zu finden.

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Re: Schankraum

Beitrag von Benethor Brumbart am Di März 13, 2018 12:56 pm

Fredas, der 13. Abenddämmerung 4Ä 201
18:30 Uhr

Benethor|Belethor|Uthgerd come from: Mauern und Wehrgang

Der kurze Weg nach Rorikstatt ließ die Gefährten ein wenig in Gedanken schwelgen. Belethor nutzte sogar die Zeit, um seinem Bruder seinen Unmut über die Gesamtsituation loszuwerden. Er vertraute Uthgerd nicht. Ihm gefiel die Lauferei nicht. Und das Benethor sein eigentliches Unterfangen noch nicht preisgegeben hatte, störte ihn am meisten.
Irgendwie gelang es dem ehemaligen Ritter seinen Bruder auf andere Gedanken zu bringen und sie kamen in Rorikstatt an, als die Sonne sich zum Untergang hinneigte. Die beiden Monde Masser und Secunda kamen langsam ans schwindende Tageslicht.
Benethor zog sich die Kapuze seines Mangels über das Gesicht. Überall könnten Spitzel der Thalmor lauern. Und durch sein bekanntes Äußeres würde es nicht lange dauern, ehe die Elfen Jagd auf ihn machen würden.
Mit tiefem Schwarz im Gesicht betrat er die Taverne, gefolgt von seinem Bruder und seinem Knappen.  
Einige Bauern waren zum Feierabend hier eingekehrt und nippten schweigend an ihren Krügen. Jedoch wurde ihre Ruhe von den Neuankömmlingen gestört. Ihre Blicke blieben besonders an Benethor haften, welcher sich mysteriös gab und direkt auf den Tresen zulief.
Dahinter stand der Wirt, welcher ein misstrauisches Gesicht auflegte.
"Die Neun zum Gruße, Fremde. Mein Name ist Mralki. Was kann für euch tun?"
Belethor übernahm das Reden und grüßte zurück.
"Durchaus, werter Wirt. Wir hätten gerne ein Zimmer für die Nacht."
Der Wirt sah die drei ratlos an. Er war es nicht gewöhnt, dass drei Personen vor ihm standen und nur ein Zimmer bestellten.
Dem Gemischtwarenhändler fiel die Mimik sofort auf, weswegen er beschwichtigend die Hand hob.
"Zerschlagt euch nicht den Kopf, Mralki. Das Zimmer ist für die Dame hier. Mein Begleiter und ich werden bei einem Bekannten hier im Dorf unterkommen."
Das Gesicht des Wirts beruhigte sich, als er Uthgerd als seinen Gast willkommen heißen könnte. Doch als Belethor von dem Bekannten sprach, wurde das Gesicht wieder rätselhaft.
"Bitte serviert uns Fleisch und Brot für 5 Personen. Dazu fünf Humpen Met.
Mralki schüttelte kurz den Kopf, ehe er die Bestellung an seinen Sohn Erik weitergab. Dieser verschwand in der Küche, während Mralki den Met einschenkte.
Keinen Wimpernschlag später kamen Rorik und Jouane Manett herein. Mit ihnen mussten die Gefährten treffen, ehe sie weitere Schritte planen könnten. Von den einheimischen Bauern wurden sie freundlich begrüßt. Es wurden einige Worte ausgetauscht, ehe sie sich den Neuankömmlingen widmeten.
"Seid gegrüßt, werte Herren und die Dame, natürlich", grüßte sie der ältere Bretone.
"Auch von mir herzliche Grüße.
Mein Name ist Rorik. Ich bin der Gründer dieses Dorfes."

Benethor stand rasch auf und präsentierte sich vor Rorik. Nur er war nun in der Lage in sein Gesicht zu blicken. Der weite Stoff verhinderte eine Ansicht auf das Profil Benethors.
Rorik wurde im Bruchteil einer Sekunde klar, wenn er vor sich hatte und räusperte sich.
"Mralki. Würde es dir etwas ausmachen, uns im Keller essen zu lassen?Unser Gast wünscht eine private Unterredung."
In Roriks Gesicht erschien ein Lächeln, welches Benethor erwiderte.
"A-Aber sicher, Rorik. Ich bereite alles vor!"
Der Wirt war sichtlich aufgeregt. Das letzte Mal waren Statthalter der Thalmor hier, welche ebenso im Keller der Taverne mit Rorik geredet hatten. Doch der Gründer konnte ihr Interesse an dem Dorf verringern. Doch nun war wieder eine Person hier, welche wahrscheinlich ebenso gefährlich war, wie die Thalmor selbst.
So verschwanden die Fünf innerhalb von wenigen Minuten im Keller, wo schon das Essen auf sie wartete.
"Nun, da wir unter uns sind, könnt ihr die Kapuze abnehmen."
Der Bretone tat wie ihm geheißen und zog die Kapuze über sein rötliches Haar.
Jouane sah ihn mit weit aufgerissenen Augen auf.
"Beim Hammer von Zenithar!"
Der alte Bretone stand auf und umarmte den sitzenden Benethor.
"Ich dachte schon, die Thalmor hätten dich mir auf ewig weggenommen. Wo beim Reich des Vergessens warst du? Ich habe nur Nachricht von deinen Eltern bekommen, dass dir vorgeworfen wurde, den König von Dolchsturz getötet zu haben und dass man dich aus Hochfels herausbringen würde. Wer hätte jemals ahnen können, dass ich meinen Enkel hier wieder sehen würde!"
Jouane war sichtlich erfreut über den Verbleib seines Enkels, wenn auch die Sorgenfalten sich klar auf seiner Stirn abzeichneten. Immerhin war Benethor vor den Thalmor geflohen und wurde sicherlich nicht vergessen.
Jouane nahm wieder auf seinem Stuhl Platz.
Das Essen wurde aufgetischt und als der Wirtssohn wieder außer Hörweite war, erzählte Benethor alles, was ihm seit dem Königsmord in Dolchsturz widerfahren war.
Es schwiegen alle und aßen ihre Teller auf, als Rorik das Wort wieder ergriff.
"Ein weißer Drache. Und sein Name war Voliiznir?"
"Ja. Er wirkte Magie, welche ich zuvor noch nie gesehen hatte. Sie war alt und furchteinflößend."
Rorik hing seinen Gedanken nach und grübelte, während sein Großvater eine andere Frage hatte.
"Für dich ist es mit dem zunehmenden Einfluss der Thalmor nicht mehr sicher. Und es gibt kaum noch Provinzen, wo du sicher wärst."
Benethor nickte. Sein Großvater hatte die Situation schnell erkannt. Seinem Enkel blieben nicht viele Optionen.
"Morrorwind soll schön um diese Jahreszeit sein. Wenn man von den argonischen Sklavenjägern mal absieht", sprach sein Bruder die Option an, auch wenn er selbst nicht daran glaubte.
"Nein, eine Flucht kommt nicht in Frage. Ebenso will ich die Thalmor nicht einfach gewähren lassen."
Alle sahen ihn an, als hätte er sich als Freiwilliger für einen Sprung von der Bardenschanze gemeldet.
"Du willst offen gegen die Thalmor kämpfen? Selbst das Kaiserreich hat gegen sie im Großen Krieg nur ein Unterschieden aushandeln können. Wie willst DU sie also bekämpfen?"
Benethor sah seinen Bruder entschlossen an. Schon früher kritisierte Belethor jeden Vorschlag, welcher fern von jeder Realität war.
"Mit der Hilfe von Hochfels", gab Jouane von sich und alle sahen ihn fragend an.
"Es ist schon über ein Jahrtausend her, doch gab es eine Zeit, in der die Königreiche von Hochfels und darüber hinaus, geschlossen für eine Sache kämpften. Du musst die Königreiche daran erinnern und sie gegen den Aldmeri-Bund einigen."
Uthgerd, welche sich die ganze Zeit zurück gehalten hatte, stellte nun die entscheidende Frage.
"Aber Sir Benethor wurde seiner Ritterwürde genommen. Welcher König soll ihn nun ernst nehmen?"
Alle sahen sie schweigend an. Sie hatte recht. In ganz Hochfels war er bekannt dafür geworden den König getötet zu haben und seine Ritterwürde verloren zu haben. Es war, als wäre ein Geächteter.
"Er wird die Prüfung der Tugenden ablegen."
Keiner wusste wohl  der alte Mann sprach, also ließen sie ihn weiter sprechen.
"Vor langer Zeit hat Großkönig Emeric die Prüfung der Tugenden ins Leben gerufen. Ritter, welche auf der Seite der Feinde gekämpft hatten, gab der Großkönig die Möglichkeit ihre Ehre und ihre Zugehörigkeit zu Hochfels zu erneuern. Heute weiß kaum noch einer davon. Doch ist es immer noch Gesetz und deine Möglichkeit wieder in Hochfels Fuß zu fassen."
Wieder trat Schweigen auf. Keiner wusste mehr,was er nun sagen sollte. Alle sahen zu Benethor, welcher innerlich mit seiner Entscheidung kämpfte.
Dieser legte anschließend ein breites Grinsen auf.
"Nun, wenn das meine einzige Möglichkeit ist...", setzte Benethor zu einer Entscheidung an, ehe er von seinem Bruder gestoppt wurde.
"Dieses Grinsen kenne ich! Du bist bereit dein Leben auf Spiel zu setzen, nur um deine Ziele zu erfüllen! Du weißt überhaupt nicht, ob du an der Grenze zu Hochfels wieder den Thalmorn ausgeliefert wirst!"
Sein Bruder hatte recht. Er musste es erstmal nach Hochfels schaffen. Und der einzige Zugang lag im Norden bei Einsamkeit. In diesem Teil war die Präsenz des Aldmeri-Bunds und des Kaiserreichs sehr stark.
"Das besprechen wir, sobald wir in Markarth sind."
Belethor sah seinen Großvater ratlos an. Selten tat er so geheimnisvoll. Auch Benethor war das von Jouane nicht gewohnt. Wo er zuvor offen über die Prüfung der Tugenden gesprochen hatte, verhielt er sich hierbei sehr verschlossen. Doch als Benethor ihm zunickte, schließten sich die anderen an.
"Was den Drachen anbelangt, komme ich nur zu einer Lösung. Dieser Drache, welcher sich Volliznir nennt, ist einer der Brüder von Alduin, dem Weltenfresser. Er ist in den Legenden der Nords tief verankert. Wenn nicht sogar tiefer als Talos und Ysgramor zusammen. Einst besiegten ihn die Nords von damals. Doch das Auftauchen des Eisdrachens kann kein Zufall sein. Ebenso vernahm ich Schreie vom Hals der Welt. Das lässt nur eine Möglichkeit offen. Alduin ist zurück und erfüllt seine Prophezeihung als Weltenfresser."
Uthgerd schluckte bei diesen Worten. Auch Rorik schien davon mitgenommen. Die drei Bretonen wussten nichts mit diesen Begriffen und Namen anzufangen. Auch war es nicht ihr Krieg. Sollten diejenigen ihn austragen, welche sich damit auskannten. Benethor hatte eigene Ziele und eine eigene Heimat, welche es wert war, beschützt zu werden.
"Das sind wirklich grausige Nachrichten. Ein Drache, welcher die Welt zerstören will und die Thalmor, welche sie an sich reißen will. Doch so leid es mir auch tut, Rorik. Ich kann euch bei eurer Drachenkrise nicht behilflich sein. Hochfels braucht mich."
Rorik nickte nur und hoffte darauf, dass sich andere Helden finden lassen würden, welche bereit waren sich dem Weltenfresser entgegen zu stellen.
"Dann ist unser nächstes Ziel Markarth", rief der ehemalige Ritter feierlich und hob den Krug, um anzustoßen.
Doch ehe er die anderen Krüge erreichte, hielten sie alle ein. Ein junger Mann kam in den Keller geplatzt und kniete sich vor Benethor nieder.
"Bitte o Herr, erhört mich! Mein Name ist Erik! Und ich...", brachte er noch heraus, ehe eine polternde Stimme den Keller hinunter kam.
"Erik! Ich habe dir mehr als einmal gesagt, dass du die Herren nicht stören sollst", brüllte er die Treppe hinunter, ehe er Rorik und den Rest der Gesellschaft erblickte.
Je näher er kam, umso kürzer wurden seine Schritte und umso bedächtiger verhielt er sich.
"Verzeiht meinem Sohn, aber er hat nur Skampe im Kopf, wenn ihr versteht", versuchte der Wirt beschähmt das Verhalten seines ausgewachsenen Sohns zu erklären.
Benethor sah den jungen Mann an, ehe sein Blick auf Uthgerd fiel. Er hatte sie in Weißlauf angehört, was ihr sehr geholfen hatte. Der junge Mann hatte sicherlich etwas auf dem Herzen und versuchte durch seine Mitmenschen Gehör zu finden, wo er bei seinem Vater scheiterte.
"Sprich Erik. Sprich frei heraus, was dich bedrückt", sprach Benethor mit einem freundlichen Grinsen auf dem Gesicht und gab ihm zu verstehen, dass er aufstehen sollte.
Nachdem dieser auf die Füße kam, sah er unsicher zu seinem Vater. Doch sein Blick fiel wieder auf Benethor, welcher ihm ein gutes Gefühl gab.
"Wisst ihr, hier in Rorikstatt passieren nicht viele neue Dinge. Ich möchte, wie mein Vater, mich beweisen und mehr von Tamriel sehen. Darum bitte ich euch, mich mit euch zunehmen und mir die Welt zu zeigen", bat er den Bretonen inständig. Sein Vater schwieg noch, doch war es ihm anzusehen, dass er am liebsten aus der Haut geplatzt wäre. Ihm schien es nicht recht zu sein, dass sein Sohn ihren persönlichen Zwist hier austrug.
"Und was hindert dich daran?"
"Ich weigere mich ihn gehen zu lassen. Ich brauche seine Hände hier und das Geld für eine ordentliche Rüstung habe ich nicht zusammen", gab der Bauer engstirnisch von sich. Er war eben ganz ein Nord.
"Mach dir um die Rüstung keine Sorgen. Er kann meine alte Lederrüstung aus alten Tagen haben."
"Und was die Unterstützung am Hof angeht, kann ich euch meinen Angestellten Sigurd zu euch schicken. In meiner Abwesenheit hat er sowieso nicht viel zu tun und so kommt er zumindest nicht auf dumme Gedanken", bot der Gemischtwarenhändler an und setzte gleich ein Schriftstück auf, welches er Sigurd zukommen lassen wollte und ihm alles darin erklärte.
Der Wirt sah die Gesellschaft schweigend und mit offenem Mund an. Er hatte selten soviel Hilfe auf einmal bekommen, weswegen er nicht wusste, was er sagen sollte.
"Was sagt ihr, Mralki", fragte Jouane den Wirt, welcher kurz den Kopf schüttelte.
"Versprecht mir eins, Fremder", setzte er an und ging auf Benethor zu. Dieser saß weiterhin auf seinem Stuhl, während Erik vor ihm stand.
"Unterweist meinen Sohn in eure Künste und sorgt für sein Überleben."
Mralki hatte einen steinernen Blick aufgesetzt, welcher keine Widerworte duldete. Benethor hatte sich dem Jungen angenommen und nun wurde er vor eine weitere Verpflichtung gesetzt.
Doch sah er zu Uthgerd, welche freudig lächelte und die gerüstet Hand auf seine Schulter legte. Ein wenig Druck fiel von ihm ab.
"Ich werde euren Sohn ausbilden und beibringen sich selbst zu schützen. Bis dahin schwöre ich, dass ich ihn beschützen werde und wenn es mich das Leben kostet", sprach der Bretone feierlich und leerte seinen Krug mit Met. Die anderen taten es ihm gleich.
Der Wirt nickte nur und nahm die leeren Krüge mit, ehe er wieder über die Treppe verschwand.
Anschließend passierte nicht mehr allzu viel. Die Gesellschaft beredete noch einige Einzelheiten, ehe sie sich alle voneinander trennten und zu Bett gingen. Uthgerd kam im Gasthaus unter, während die beiden Enkel ihrem Großvater zu Roriks Haus folgten. Sie lebten gemeinsam dort, was es folglich auch zum Haus von Jouane machte.
Am nächsten Morgen machten die Gefährten sich auf nach Markarth, mit dem Ziel den neuen Jarl anzutreffen.

Benethor|Belethor|Jouane|Uthgerd|Erik go to: Thronsaal der Trauer
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Benethor Brumbart

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