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Schrein des Talos

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Schrein des Talos

Beitrag von Paarthurnax am Mi Feb 07, 2018 10:56 am

Vermutlich stand kein Ort der Stadt in den letzten 25 Jahren so sehr unter politischer Beobachtung wie der Schrein des Talos. Der Preis für die Rückeroberung von Reach von den Abgeschworenen den Ulfrik Sturmmantel von Jarl Hrolfdir einforderte, war Erlaubnis der Anbetung von Talos im Jarltum. Für die Nords von Reach war dies jedoch angesichts der Tyrannei Ulfriks und der Opfer die sie im Großen Krieg zu beklagen hatten, jedoch ein schwacher Trost. Der ihnen bald wieder genommen wurde als die Thalmor mit ihrem Statthalter Ondolemar nach der Verhaftung Ulfriks durch den Verrat Jarl Hrolfdirs und des Kaiserreichs das Verbot wieder in Kraft setzten. Was blieb war ein zwischen geraubten Glauben und ermordeten Angehörigen gespaltenes Land, dass durch die Anwesenheit der Abgeschworenen über die Jahre hinweg auch instabil blieb und somit den Aufstieg der Widder begünstigen sollte. Der Schrein jedoch stand fortan unter der Kontrolle der Thalmor. Ondolemar wollte ihn zerstören oder zumindest versiegeln lassen, doch Jarl Igmund wagte dies angesichts des brüchigen Friedens nicht. Der Priester des Talos wurde außer Landes verbannt. Seither blieb der Tempel der Öffentlichkeit zwar zugänglich, doch durfte man den Schrein als Sehenswürdigkeit nur bestaunen. Das Ablegen von Blumen, das Empfangen des Segens und das Beten blieb untersagt. Nur sehr mutige Abenteurer wagten es dem zu trotzen. Jetzt wo die Widder ihre Rebellion erfolgreich beendeten, stehen dem Schrein wohlmöglich wieder sonnigere Tage bevor.

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Re: Schrein des Talos

Beitrag von Jarl Hal Windspalter am Do Feb 08, 2018 4:48 pm

Turdas, der 19. Abenddämmerung: 7:00 Uhr morgens
cf: Schankraum

Die Wachen mussten die Bürger Markarths und von Reach zurückhalten, die hinter den Mauern aus Fleisch, Stahl und Leder ihm zujubelten. Noch waren es nicht so viele. Aber ihre Zahl wuchs, während die Stunde sich immer weiter der Krönung zuneigte. Hal blickte sie alle nicht an. Sein Blick war ernst aber nicht überheblich. In Gedanken war er bei allen genauen Abläufen der Zeremonie. Priesterin Senna führte ihn auf kurzem Wege die Treppen zu den Häusern am Nordteil der Stadt über dem Marktplatz hoch, um anschließend die Brücke zu dem hohen Felsen zu nehmen auf welchen sich der Turm der Stadtwache erhob. Unter diesem lag in den Tiefen der Schrein des Talos. Eine Gänsehaut fuhr durch Hal, als er die Treppen herunterstarrte wo die Statue des Gottes auf ihn wartete. "Ich lasse euch nun allein." sagte Senna. "Geht in euch. Hal Windspalter. Schliesst mit eurem alten Leben ab, um der Mann zu werden für den die Göttlichen und Sterblich euch ausersehen haben."
Danach schloss sie die Tür.
Eine Weile verharrte er da. Starrte unentwegt nach unten. Bis er sich schließlich zusammennahm und dorthin bewegte. Die Statue war beeindruckend. Wie gleichgültig sie starrte. Auf das Schwert das die Schlange unter ihr durchstach. Hal ging auf die Knie, faltete die Hände zusammen und schloss die Augen.
"Ysmir, als euer demütiger Diener bitte ich um euren Segen.
Gewährt mir die Weitsicht dieses Land als sein Jarl gerecht
und weise zu regieren.
Gewährt mir den Mut es vor jedweden Leid das ihm anheimfallen
mag zu schützen....."

Er brach ab.
Ohne die Augen zu öffnen saß er da. Beruhigte sich.
Liess die Aufregung langsam der Ruhe weichen.
Bald saß er mit geschlossenen Augen vor dem Füßen der Statue.
Vergaß die Geräusche um sich herum.
In ihm schwirrten vergangene Bilder.
Bilder als Kind wie er in Markarths Straßen spielte,
Bilder wie er mit seiner Mutter gemeinsam jagte,
Wie er in Alt-Hroldan Holz hackte, das Gasthaus fegte,
mit Firir spielte, mit Frathnir am Feuer saß und langsam
zum Mann reifte. Es folgten die Jahre in Markarth als Wache
und anschließend die Widder-Rebellion.
Immer wieder tauchten zwei Bilder auf. Das von Ulfrik und das von seiner Mutter.
Zu Ulfrik sagte er nun dies.
"Mein Hass auf dich ist ungebrochen, Ulfrik.
Ich kann aber nicht mehr fortfahren dich
töten zu wollen. Noch nicht. Das Jarltum ist
wichtiger als mein Hass auf dich. Solange du
Reach nicht in die Quere kommst, soll mir
dein Schicksal gleich sein. Doch wenn du es tust,
werde ich nicht weniger als vorher zögern dich
zu vernichten. Nicht damit ich selber Großkönig werde.
Oh nein. Dieses Schicksal wartet auf jemand anderen.
Sondern damit Himmelsrand und Reach
von dir und dem Kaiserreich frei sein können.
Nach innen und außen. Für immer..."

Und mit diesen Worten verschwand Ulfrik.
Und seine Mutter tauchte in Gedanken auf.
"Mutter. Ich werde die Vergangenheit jetzt hinter mir
lassen. Zu lange trage ich deinen Schatten mit mir.
Doch ich vergesse dich nicht. Du bleibst ein Teil von mir.
Und eines Tages werde ich in deine Heimat gehen. Dein Andenken ehren. Das verspreche ich."

Er sah sich plötzlich in ferner Zukunft mit einem Kind in den Armen.
Seinem Kind. Seiner Tochter.
Hal öffnete die Augen, blickte auf die Statue des Talos an.
"Das ist meine Bestimmung." sagte er und stand um dem Schrein des
Talos zu empfangen. Ein warmes Gefühl des göttlichen Funkens strich über seine Haut als er sich aufrichtete.
"Seid ihr bereit, Hal Windspalter?" fragte Priesterin Senna die
in den Tempel geschritten kam. Sie brachte all die Kleidungsstücke seines Amtes bis auf die Krone mit.
"Ich bin bereit."
"Lasst eure alten Kleider wie euer altes Leben vor diesem Schrein zurück. Selbstverständlich könnt ihr sie behalten." Er nickte als er sich entblößte und sich Stück für Stück in die grüne Tunika der Jarl kleidete. Es war ein machtvolles Gefühl. Die gleiche geschneiderte Tracht die so viele Jarl vor ihm getragen hatten.
"Ich bin bereit." wiederholte er, als er auch die Nordstahlpanzerhandschuhe übergestreift hatte.
"Dann empfangt eure erste Gabe." sagte Senna in ernsten feierlichen Ton. Sie hielt den von Wiederhörnen smaragdenen Ring in die Höhe.
"Dies ist der Amtsring des Jarl." sagte sie als diesen auf seinen Zeigefinger setzte. "Mit ihm fällt ihr eure Urteile. Seid euch der Verantwortung die er bringt bewusst." "Das werde ich."
Sie hob die bronzene Kette mit dem Widderkopf vor ihm hoch.
"Die ist die Amtskette von Reach. Mit ihr trefft ihr eure Entscheidungen." sagte sie und hängte sie ihm um. Hal bedankte sich mit einem Nicken.
"Nun tretet heraus, Hal Windspalter." vollendete Senna ihre Rolle.
"Das Volk und die Krone warten."

https://www.youtube.com/watch?v=9BmVqoMl1vo

tbc: Innenstadt und Marktplatz von Markarth

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"Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand, und wir werden nicht aufgeben bis das Volk von Reach auch selbst Reach regiert."

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