Login

Ich habe mein Passwort vergessen!

Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Innenstadt und Marktplatz von Markarth
Gestern um 10:37 pm von Appianus Novem

» Weg der Jarl
Sa Jan 06, 2018 10:06 am von Hal Windspalter

» Schankraum
Fr Dez 29, 2017 12:32 am von Benethor Brumbart

» Thronsaal von Nebelschleier
Di Dez 19, 2017 9:37 pm von NPC

» Innenstadt und Marktplatz von Rifton
Di Dez 19, 2017 1:18 pm von Silja Schneeschuh

» Rifton - Hafendocks
Di Dez 19, 2017 12:49 pm von Silja Schneeschuh

» Marktplatz im Tiefenlandbezirk
Di Dez 12, 2017 1:42 pm von Benethor Brumbart

» Hals der Welt - Gipfel
So Dez 03, 2017 9:22 am von Paarthurnax

» Silja Schneeschuh
Sa Dez 02, 2017 1:53 pm von Paarthurnax

Wer ist online?
Insgesamt sind 2 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 2 Gäste

Keine

Der Rekord liegt bei 18 Benutzern am So Aug 13, 2017 8:49 pm

Thronsaal von Nebelschleier

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Thronsaal von Nebelschleier

Beitrag von Paarthurnax am So Mai 07, 2017 9:35 am

Festung Nebelschleier ist das politische Zentrum von Rift. Viele Historiker gehen davon aus, dass Rifton damals um die Festung herumgebaut wurde um ihre Bedeutung hervorzuheben. Die Ursprünge der Stadt sind aber über ihr zu finden. Denn hoch auf dem Berg thront die alte Nordruine der Schützburg. Die älteste Siedlung der Nords hier im Süden. Als schließlich der Drachenkult um den damaligen Hohepriester Rahgot immer mächtiger wurde, wichen die Menschen nach unten an die Ufer des Honrichsees aus um eine von Himmelsrands wichtigsten Städten zu errichten. Der Name "Nebelschleier" spielt vermutlich auf den dichten Nebel an, der sich oft morgens am Honrichsee bildet und die Stadt wie einen Mantel umhüllt. Der Thronsaal von Nebelschleier dient als Ort der Rechtsprechung und der Gelage zugleich. Vermutlich fanden die Menschen in alter Zeit in großer Not aufgrund seiner Größe hier Zuflucht. Dementsprechend gehört Nebelschleier mit Drachenfeste zu den einladendsten Residenzen eines Jarl in Himmelsrand. Hinter dem Thronsaal gelangt man direkt zu den Gemächern der Jarl.

avatar
Paarthurnax

Anzahl der Beiträge : 88
Anmeldedatum : 12.01.17

Nach oben Nach unten

Re: Thronsaal von Nebelschleier

Beitrag von Silja Schneeschuh am Di Dez 12, 2017 2:44 pm

Fredas, der 13. Abenddämmerung 4Ä 201
15:35 Uhr

First Part


Erste Audienz Part 2

Der ganze Thronsaal war verstummt. Keiner konnte glauben, was Maven da verlangte. Sie wollte doch tatsächlich die Graubärte dazu auffordern, Verantwortung für diejenigen zu übernehmen, welche in eine verantwortungslose Welt hineingeboren wurden. Nicht nur, dass man Waisen dazu zwang ein Leben unter alten Männern zu führen, welche schon Jahrzehnte fernab der Welt lebten, man entriss den Waisen jegliche Freiheit auf ihre Gestaltung des Lebens. Aber der Nord war durchaus bewusst, was ihr Jarl vorhatte. Sie wollte das Waisenhaus loswerden und es gewinnbringender Einsetzen. Vielleicht für ein Geldhaus oder einem anderen schändlichem Gebäude, welches nichts als Profit und Geld erwirtschaften sollte. Die Waisen wären fort, die Graubärte beschäftigt und für den Erhalt der Stimme war auch gesorgt. Zumindest dachte Silja, dies wären die Argumente ihrer Jarl. Natürlich konnte sie falsch liegen, aber nah dran, war sie mit Sicherheit.
"Geliebte Jarl, ich bitte Euch um Verzeihung. Ich habe mit den Graubärten bisher kaum ein Wort gewechselt. Sie werden sicherlich nicht auf mich hören und mein Eindringen als töricht und störend empfinden", erklärte sich der ältere Mann und versuchte so seine Jarl von ihrem Vorschlag abzubringen.
Doch Maven sah nur genervt zu Klimmek und hätte ihn am liebsten angespukt und aus dem Thornsaal werfen lassen. Zumindest verriet ihr Blick das. Ihr Vogt an ihrer Seite musste nun die Wogen ein wenig glätten, um hieraus noch einen Kompromiss rauszuhandeln.
"Mein Jarl, wir sollten dies wohl mit den Graubärten persönlich besprechen. Klimmek scheint durchaus nicht in der Lage, für ihrer statt zu sprechen. Ich schlage vor, ihr gebt ihm eine kleine Spende, als Zeichen des guten Willens und lasst Klimmek von eurem Angebot berichten. Vielleicht gehen sie drauf ein", schlug Silja ruhig und konzentriert vor. Es vergingen einige Minuten. Maven saß auf ihrem Thron und hatte sich zurückgelehnt. Ihr Ellenbogen thronte auf ihrer Armlehne. Der Unterarm daran zeigte locker gen Decke, während Maven darüber nachdachte. Sie nahm einen großen Schluck aus ihrem Kelch, welcher gefüllt mit Altowein war. Sie machte einige Schmatzgeräusche mit dem Mund, ehe sie zu einer Antwort kam.
"Der Vorschlag meines Vogts klingt wohlüberlegt. Nun denn, Klimmek, tut wie Euch geheißen und lasst euch von der Wache an der Kornkammer einen Sack Weizen geben. Dieses werdet ihr zu Mehl verarbeiten und zu Brot backen. Ebenso erhaltet ihr ein kleines Fass mit Schwarzdorn Met...", erklärte Maven, ehe sie rüde unterbrochen wurde.
"Mein Jarl, die Graubärte trinken nicht...", versuchte Klimmek zu erklären und traf dabei den wütenden Blick der Jarl. Diese hasste diese Form von Respektlosigkeit und war sich ihrer neuen Macht in diesem Moment mehr als deutlich bewusst. Sie war zu einer Persönlichkeit herangestiegen, welche das Schicksal von vielen Menschen beeinflussen konnte. Auch von diesem Einfaltspinsel Klimmek. Und sie war im Moment sehr gewaltbereit. Sie stand wütend auf und ging auf Klimmek zu. Die große Tafel war auf Wunsch von Maven entfernt worden. Während der Audienz wurde sie von den Wachen herausgetragen und offenbarte einen langen Gang zum Thron und derem Besitzer.
Maven setzte einen Schritt vor dem anderen, bis sie vor dem erstarrtem Klimmek zum Stehen kam. Ihr Abstand war gering. Beinahe berührten sich ihre Brüste, doch Maven ging nicht näher ran, als sie es musste.
"Hört mir zu, Ihr Ungeziefer. Ihr seid es nicht wert, dass ich meine Zeit mit Euch verschwende. Doch mein Vogt hat recht. Dennoch muss ich die Leute daran erinnern, dass ich das Sagen habe."
Die Schneeschuh konnte nur aus der Ferne beobachten, was zwischen den Beiden vor sich ging. Klimmek sah Maven nicht an und sah weiter zu Silja, welche versuchte aus seinem Blick zu lesen, was sie ihm sagte. Es folgte eine kurze Pause, ehe Klimmek angsterfüllt zu Silja sah. Er schluckte tief und senkte anschließend den Blick.
"Nun tut, wie Euch geheißen", befahl Maven lautstark und entfernte sich vom älteren Nord, welcher bereit zu gehen war.
Schlagartig sprang Silja von ihrem Stuhl auf und sah Klimmek hinterher.
Als dieser das Tor berührte, rief sie nach seinem Namen. Doch er rührte sich nicht mal. Er ging einfach weiter, während die Wachen das große Tor wieder schlossen.
"Was habt Ihr ihm gesagt? Welch böse Worte verließen diesmal Eure vergiftete Zunge", fragte die Nord zornerfüllt. Sie konnte sich einfach nicht zurückhalten. Ganz im Gegenteil. Sie kochte vor Wut und hatte die Hand schon am Knauf ihres Eisenschwerts, doch hielt sie sich noch zurück.
"Aber, aber, meine Liebe! Spricht man so mit seinem Jarl?"
Maven wies sie auf ihren Platz zurück, was gut für die Nord war. Es brachte sie in das Hier und Jetzt zurück, mit all seinen Komplikationen. Natürlich konnte sie das Fehlverhalten der Jarl anzweifeln, doch Befehle gab immer noch sie!
Die Nord schluckte tief, setzte sich und atmete noch mal tief und geräuschlos aus. Maven hatte sich unterdessen wieder hingesetzt.
"Nun erklärt Euch, mein Jarl. Was habt ihr dem armen Klimmek befohlen?"
Maven grinste mit einer Mischung aus Überlegenheit, Grausamkeit und Triumph. Die blonde Nord wusste nicht, wie sie dieser Frau die Stirn bieten konnte, doch irgendwann würde sich wieder eine Gelegenheit finden lassen.
"Seht selbst. Vor der Kornkammer. Es dürfte so eben geschehen", sprach Maven lächelnd und widmete sich ihrem Becher. Silja dagegen stand gereizt auf und verließ den Thronsaal, wissend dass sich Grausames vor der Kornkammer abtun würde.

Silja go to: Hafenviertel am Honrichsee
avatar
Silja Schneeschuh

Anzahl der Beiträge : 5
Anmeldedatum : 13.11.17

Nach oben Nach unten

Re: Thronsaal von Nebelschleier

Beitrag von Silja Schneeschuh am Di Dez 19, 2017 1:40 pm

Silja Schneeschuh come from: Innenstadt und Marktplatz von Rifton

Fredas, der 13. Abenddämmerung 4Ä 201
15:45 Uhr

Mit schwerem Herzen betrat sie wieder den Thronsaal und sah schon das Lächeln in Mavens Gesicht. Am liebsten hätte sie ihr auf die Schuhe gekotzt, doch zierte sich dies nicht für eine Dame von gutem Haus und zweitens war selbst Maven es nicht wert, dass man Verdauunginhalte über sie vergoß. Silja sah weiter gerade aus, den Blick stur auf ihren Sitz neben dem Thron gerichtet. Allein, dass sie für den Rest des Tages hier noch sitzen musste, erzeugte wieder Übelkeit. Doch sie setzte sich und atmete entnervt aus.
"Bereit für die zweite Audienz? So langsam kann ich mich an all das hier gewöhnen! Nun, was glaubt ihr?"
Silja sah ihrer Jarl in die Augen. Ihr Gesicht weniger als einen Meter entfernt, wodurch sie einen ungetrübten Blick auf ihr Anlitz hatte, doch ließ sich daraus nichts entnehmen. Es konnte Alles oder Nichts sein.
"Ihr fragt nach meiner Meinung", gab Silja ruppig herüber, um ihrer fehlenden Sympathie für Maven Luft zu machen.
Die Jarl lehnte sich ruckartig von Silja weg und sah sie streng an.
"Nanana, scheinbar braucht mein Vogt noch einige Lehrstunden in Etikette. Doch das wird schon. Nein, mein Kind, was ich euch fragen wollte war, ob ihr auch schon so gespannt darauf seid, wer zur zweiten Audienz heute kommen wird! Ich kann es ja kaum abwarten!"
So hatte Silja Maven noch nie erlebt. Es war, als würde sie in ihrer Rolle als Tyrannin völlig aufgehen.
Die Schneeschuh war zu Anfang so perplex, dass sie gar nicht wusste, was sie sagen sollte.
Kurz schloss sie die Augen, ehe sie zu ihrer Jarl sprach.
"Ihr wollte schon eine zweite Audienz am ersten Tag eurer Regentschaft halten?"
Maven schüttelte tadelnd mit dem Finger, ehe sie antwortete.
"Es heißt Herrschaft, mein Kind. Und ja, ich fühle gerade, als könne ich die Geschicke der Welt lenken! Das wird für ein paar bäuerliche Angelegenheiten schon reichen", sprach Maven hochmütig und selbstsicher. Die Vogt wollte ihr schon ins Wort fallen. Doch Maven achtete gar nicht weiter auf sie und richtete ihren Blick auf die Wache am Tor.
"Wache! Lasst den Nächsten herein!"


avatar
Silja Schneeschuh

Anzahl der Beiträge : 5
Anmeldedatum : 13.11.17

Nach oben Nach unten

Re: Thronsaal von Nebelschleier

Beitrag von NPC am Di Dez 19, 2017 9:37 pm

cf: Markarth - Flucht aus Reach

Betrid Silberblut rümpfte die Nase.
Auch in der gehobenen Oberstadt von Rifton stieg dann und wann fauliges Kanalwasser in die Atemwege. Nicht das es sie wunderte. In Markarth war man von derlei Gerüchen auch nicht gefeit. Mit einer Gänsehaut dachte sie an die Gerber zurück, deren Zunft der Vater des neuen sogenannten künftigen Jarls von Reach entsprungen war. Auch die Dämpfe die dann und wann aus den dwemerischen Röhren in der Stadt aus Stein schossen, waren nicht angenehm. Aber das hier noch weniger. Das jetzige Oberhaupt des Hauses Silber-Blut würde sich daran gewöhnen müssen. So wie sie sich auch an die letzten Unannehmlichkeiten hatte gewöhnen müssen. Ihrer Familie war kurz vor dem Sturz ihres Mannes Thongvor die Flucht aus Reach gelungen. Die Silber-Blut hatten schon immer die Möglichkeit eines Sturzes in Reach in Betracht gezogen. So stand eine Kutsche bei den Ställen bereit, die als Fluchtmittel für den schlimmsten Fall der Fälle diente der nun eingetreten war. Als Bäuerin in armselige Klamotten verkleidet, war Betrid mit fünf Männern kurz nach der Belagerung einschließlich Nepos der Nase, ihrem 20 Jahre alten Sohn Thorvar Silber-Blut und drei weiteren Silber-Blut Schergen über die westliche Grenze von Reach nach Hochfels geflohen. Dies war der einzige Teil von Reach der von den Widdern  insofern nicht kontrolliert wurde, als sie zuerst Ihre Aufmerksamkeit auf die Eroberung der Stadt gelegt hatten. Dagegen begegneten ihnen leider versprenge Haufen der Abgeschworenen die im bretonischen Teil von Reach Schutz suchten. Da sie sich allerdings noch nicht reorganisiert hatten, blieb es bei kleinen Schafmützeln die hauptsächlich aus Pfeilwechseln bestanden. Als Thorvar schließlich mit den Schergen mehrere von ihnen, darunter ein Dornenherz, aufschlitzte, ließen sie sie n Ruhe. Den bretonischen Teil von Reach ließen sie schnell hinter sich, so auch die wrothgarischen Berge mit seinen wilden Grünhäuten. In Immerfort konnten sie eine Weile ruhen. In dem Fluchtwagen war eine große Kiste mit Gold beladen gewesen. Thongvor und Thonar hatten tatsächlich an alles gedacht. Es kostete Betrid Mühe die Tränen wegzudrücken. Keine Nacht verging wo Betrid Windspalters Namen verfluchte. Für all das was er ihrer Familie angetan hatte. Aber die Silber-Blut würden nach Reach zurückgekehrten. Dafür würde sie sorgen. Eine erste richtige Verschnaufpause bekamen sie in Immerfort. Auch wenn der bretonische Luxus Betrid mehr als das nordische Barbarentum zusagte, hatte sie nicht vor in Immerfort alt zu werden. Denn sie hatten hier keine Beziehungen. Der Gedanke wurmte sie einmal nicht das Sagen zu haben. Auch die Männer allen voran Thorvar sehnten sich nach Himmelsrand zurück. Aber wohin gehen? Thorvar schlug Ostmarsch vor. Sein Vater und ihr Mann waren Verbündete von Jarl Ulfrik Sturmmantel gewesen. Wer wenn nicht er würde als Gegner von Hal Windspalter sie besser aufnehmen können. Das war zwar richtig und leuchtete Betrid ein. Doch andererseits waren Ulfrik und die Silber-Blut selbst bei konservativen Nord in Reach verhasst. Windspalter hatte zu ihrem Bedauern genau bei jenem gemeinen Pöbel einen Nerv getroffen. Ulfrik würde Reach nur mit Feuer und Schwert einnehmen können, was angesichts der gewachsenen und organisierten Stärke der Widder mehr als zweifelhaft war. Nein das letzte Mal als Reach auf diese blutige Weise erobert worden war, hatte es einer riesigen Invasion wie der des alessianischen Kaiserreichs bedurft. Betrid brauchte die Legionen des Kaisers, die Hilfe der anderen dem Kaiserreich wohlgesinnten großen Jarltümer wie Haafingar, Weißlauf und Rift. Und nicht zuletzt die Thalmor. Alles Fraktionen mit denen Hal Windspalter und sein isoliertes Reach verfeindet war oder verfeindet sein würde. Nur leider waren die Kontakte der Silber-Blut zu dem Kaiserreich und den Thalmor nicht die besten. Betritt war anders als Thongvor und Thora nie die enthusiastischste Talos-Anhängerin gewesen, sodass sie die geringen Kontakte zu Aldmeri-Bund und Kaiserreich bedauert hatte. Auf diese Karte musste sie setzen, wenn sie sich an Windspalter rächen wollte. Aber dafür brauchte sie einen Kontaktmann oder besser eine Kontaktfrau die ihr Zugang zu jenen Akteuren verschaffte. „Maven Schwarz-Dorn“ sagte sie laut in dem Raum, als sie eine vorzüglich gebratene Kalbsbrust in ihrer sehr gehobenen Unterkunft  beim Abendessen in Immerfort in Scheiben schnitt. „Wir werden zu meiner alten Freundin Magen gehen. Sie kann unseren Namen bei General Tullius und Botschafterin Elenwen reinwaschen.“ „Warum sollte sie Mutter?“ fragte Thorvar zweifelnd und brach einen Leib Brot. Sie hatten im nordischen Viertel in Immerfort Gerüchte von dem anstehenden Jarlthing in Markarth aufgeschnappt. Betrid glaubte zwar das Reburrus der dort geblieben war die Wahl in ihrem Sinne zu Igmunds Gunsten manipulierte, doch musste sie den Sieg Windspalters in Betracht ziehen. „Wenn Windspalter gewinnt... und davon gehe ich leider aus dann müssen wir den als Verbündeten nehmen der den Bürgerkrieg am wahrscheinlichsten gewinnen kann. Ulfrik hat Rift und Reach an Maven und Windspalter verloren. Ob er seine Niederlage mit einem Sieg in Weißlauf wettmachen kann ist mehr als fraglich. Seien wir realistisch mein Sohn. Wir brauchen neue Verbündete.“ Und diese würde ihre alte Freundin Maven ihr verschaffen. Obwohl sie zuvor zwei verschiedene Lager im Krieg unterstützt hatten, hatten die Häuser der Silber-Blut und der Schwarz-Dorns vor Jahren einen freundschaftlichen Nichtangriffspakt geschlossen. Den Silber-Blut gehörte das Erz, den Schwarz-Dorns der Met. So hatten Sie Himmelsrand unter der Nase von Tullius und Ulfrik aufgeteilt. Maven würde ein großes Interesse daran haben wieder Marktzugang nach Reach zu bekommen. Und den würde ihr Windspalter kaum verschaffen. Anders allerdings eine alte Freundin... Im Gegenzug würde sie den Kontakt zwischen Betrid und den Thalmor herstellen und die Silber-Blut beim Kaiserreich rehabilitieren. Das Kaiserreich würde wohl kaum einen Versager wie Igmund nochmal unterstützen, nachdem dieser und seine Familie so oft versagt und dem Kaiserreich Verluste beschert hatten. Es brauchte eine Alternative. Und die Silber-Blut waren diese Alternative. Und Maven hatte die Kontakte. War oft bei den Bällen der Thalmor in deren Botschaft eingeladen. Hatte Kontakte in die Kaiserstadt und nach Haafingar. Sie war Betrids einzige Hoffnung gegen diesen Bastard zu bestehen.... So fuhren sie nach einer Woche des Verschnaufen von Immerfort südwärts nach Hammerfell. Immer in Reichweite zu der Grenze zu Himmelsrand. Passierten Drachenstern und wagte es erst bei Elinhir wieder Himmelsrand über das Jarltum Falkenring zu betreten. Dort hörten sie auch schon die Kunde das Hal Windspalter das Thing gewonnen hatte, und sich nun darauf machte den Weg der Jarl zu besteigen. Auch wenn Thorvar hoffte er möge auf der Karthkrone verunglücken, rechnete Betrid schon mit seinem Sieg. So wie sie seinen Sieg beim Jarlthing geahnt hatte. In der Sorge von den Kaiserlichen als Faustpfand gegen Ulfrik festgenommen zu werden, behielten sie bis zum Grenzposten von Rift an den östlichen Ausläufern des Jarltums Falkenring ihre erbärmliche Maskerade bei. Zuvor hatte Betrid einen Raben mit einer Nachricht an die Schwarz-Dorn Brauerei geschickt. Das fiel weniger auf. Und als sie den Wachen von Rift in ihren purpurnen Rüstungen und den gekreuzten Dolchen auf den Schildern einen Brief mit einer alten Einladung samt Unterschrift Mavens zeigte, ließ man sie wortlos passieren. Man erwartete sie also bereits. In Ivarstatt logierten sie im besten Zimmer des Gasthauses Vilemyr wo sie sich endlich von der stinkenden Bauernkleidung befreiten. Betrid fühlte sich wie neugeboren als sie ihre feinsten Kleider und ihren besten Schmuck anzog, um Maven nach so langer Zeit als Jarl von Rift ihre Aufwartung zu machen. Und so kam es das sie mit Thorvar in Rifton mit einem erleichterten Gefühl ankam, und strahlend nach Erhalt einer Audienz in den Thronsaal von Festung Nebelschleier schritt. Thorvar in seiner besten Rüstung neben ihr. Maven sah großartig aus in ihrer feinen Tunika und dem goldenen Diadem aus zwei aus Amethysten bestehenden kreuzenden Dolchen die in der Mitte prangte. Zu ihrer Rechten stand eine junge blonde Nord, die wohl Mavens Vogt war. Betrid beachtete sie nicht weiter. Ihre Aufmerksamkeit galt nur ihrer alten Freundin der Jarl, vor der sie und Thorvar gemäß der Etikette eine elegante Verbeugung machten die weder zu anbiedernd noch zu spöttisch wirkte. Dann erhob Betritt die Augen und sprach kraftvoll jene Worte. „Heil dir, Maven Schwarz-Dorn, Jarl von Rift.“ Die war die niedrigste aber üblichste Form der Anrede von Adeligen in Himmelrand, sofern diese gut befreundet waren und einer von diesen Jarl war. In diesem Fall ließ man das „Ihr“ weg. An Magen war es nun den Gruß zu erwidern.
"Wir kommen zu dir als Flüchtlinge, meine Liebe." sagte die Silberblut. "Hal Windspalter ist wie ein räudiger Hund aus den Bergen gekommen und hat Thongvor ermordet. Und er wird vor Reach nicht Halt machen, jetzt wo der Pöbel ihn zum Jarl gewählt hat." sagte sie und blickte sich im Thronsaal umher. "Er ist ein zweiter Ulfrik Sturmmantel. Ja ich weiss Thongvor war für Ulfrik. Aber einer reichte schon. Ich hatte immer meine Bedenken wie du weisst. Aber Frauen sind oft schlauer als Männer. Wie dem auch sei. Windspalter ist als Jarl eine Gefahr. Auch für dich!"
avatar
NPC

Anzahl der Beiträge : 33
Anmeldedatum : 01.08.17

Nach oben Nach unten

Re: Thronsaal von Nebelschleier

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten